Luzerner Sinfonieorchester | Pilatusstrasse 18 | CH-6003 Luzern | T +41(0)41 226 05 10 | F +41(0)41 226 05 20 | lso@sinfonieorchester.ch
Das Mittwoch-Abonnement
Das Donnerstag-Abonnement
Das Senioren-Abonnement
Das 60-Plus-Abonnement
6 Konzerte
LSO-Fern-Abonnement
Preise
1. Kat. CHF 425 | 2. Kat. CHF 350
Porto und Spesen CHF 5 pro Abonnement inklusive Billettsteuer und Garderobe
Fahrt mit Car von Bucher Reisen AG nach Luzern und zurück inbegriffen.
Abfahrten ab
1. Schwyz, Brunnen, Gersau, Vitznau, Weggis, Küssnacht
2. Fluelen, Altdorf, Beckenried, Buochs, Stans, Stansstad, Hergiswil
3. Willisau, Ettiswil, Sursee, Sempach Stadt
4. Baar, Cham (evtl. nach Absprache Rotkreuz, Sins, Zug auf Rückfahrt)
Der Car holt Sie zur vereinbarten Zeit im Stadt-/Dorfzentrum ab und
fährt Sie zum KKL Luzern. Nach dem Konzert werden Sie abgeholt
und auf sicherem Weg nach Hause gefahren.
Änderungen vorbehalten!
Kombi-Abonnement LSO und Luzerner Theater
Erleben Sie die Vielseitigkeit des Luzerner Sinfonieorchesters und des Luzerner Theaters mit
drei Konzerten im KKL Luzern und drei Aufführungen im Luzerner Theater: Musiktheater,
Tanz und Schauspiel. Dazu schenken wir Ihnen exklusiv den Besuch einer Bühnenorchesterprobe
im Luzerner Theater.
Das Kammermusik-Abonnement des LSO im Foyer des Luzerner Theaters
Das Kinderkonzert-Abonnement
3 Konzerte für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene
Preise
Kinder CHF 21 | Erwachsene CHF 45
Änderungen vorbehalten!
Premiere, 09.09.2011
Mit Gesangssolisten, Choristen der Luzerner Kantorei und dem LSO
Opera in drei Akten von Benjamin Britten, Text von Benjamin Britten und Sir Peter Pears,
nach William Shakespeare
Leó Weiner (1885 – 1960)
Streichtrio g-Moll op. 6 / Allegro con brio / Vivace / Andantino / Allegro con fuoco
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25
Allegro / Intermezzo. Allegro ma non troppo – Trio. Animato / Andante con moto /
Rondo alla Zingarese
Mit Gästen und Mitgliedern aus den Sparten Schauspiel und Oper, mit «Tanz Luzerner
Theater», dem Chor des Luzerner Theaters und dem LSO
Musical in zwei Akten von Leonard Bernstein nach einer Idee von Jerome Robbins,
Sprechtext von Arthur Laurents, Gesangstexte von Stephen Sondheim
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Nicholas Angelich, Klavier Franz Liszt (1811 – 1886)
Poème symphonique N°10 « Hamlet », Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 1. c-Moll op. 68
Veranstaltungen
Je eine Veranstaltung für die Brahms-Sinfonien Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4, jeweils im Vorfeld der Konzertaufführung. Dauer jeder Veranstaltung: zwei Mal 45 Minuten, dazwischen eine Pause.
Weitere Termine der zusammehängenden Veranstaltung:
Freitag, 14. Oktober 2011, 09.30 – 11.30 Uhr, 13.30 – 15.30 Uhr, Südpol, Probebühne LSO
Dienstag, 18. Oktober 2011, 09.30 – 11.30 Uhr, 13.00 – ca. 15.00 Uhr, KKL Luzern (mit Probenbesuch)
Die Konzertsaison 11/12 des Luzerner Sinfonieorchesters startet im Oktober mit der 2. Sinfonie von Johannes Brahms und dem neuen Musikstück „Nähe fern“ 2 des zeitgenössischen Komponisten Wolfgang Rihm, der sein Werk als „Antwort“ auf die Brahms-Sinfonie komponiert. Wir nähern uns den Musikwerken und Komponisten auf aktive und persönliche Weise: durch bewusstes angeleitetes Hören, über körperliche Bewegungen, über Briefe und Texte der beiden Komponisten. Ausserdem gibt es Einblicke in die Musik und den Konzertalltag aus der Sicht eines Musikers und einen Probenbesuch im KKL Luzern. Es sind keinerlei musikalische Vorkenntnisse nötig, nur Freude am Ausprobieren und Wahrnehmen. Die Teilnehmer sollten bequeme Kleidung tragen.
Mit: Elina Müller Meyer, Bewegungsbetreuung/Tänzerin, Diana Lehnert, Musikvermittlering und Musikern des LSO
In Zusammenarbeit mit pro senectute Kanton Luzern
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Renaud Capuçon, Violine Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und
dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne
und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/
Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Karl Goldmark (1830 – 1915)
Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 28
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 2, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Der im Juni 2011 anlaufende Brahms/Rihm-Zyklus des LSO wird in der Saison 2011/12 fortgesetzt. Mit «Nähe fern 2» gibt Wolfgang Rihm, einer der wegweisenden Komponisten unserer Zeit, Antwort und Reflexion auf die zweite Brahms-Sinfonie. Ebenfalls als Antwort auf Brahms lässt sich Goldmarks Violinkonzert aus dem Jahr 1878 deuten. Die beiden verband eine (wenn auch künstlerisch nicht immer ganz unproblematische) Freundschaft, die ihren Höhepunkt in einer gemeinsam unternommenen Italienreise erreichte. Übrigens entstand Goldmarks Violinkonzert im selben Jahr wie dasjenige von Brahms – und nur gerade ein Jahr nach der zweiten Sinfonie von Brahms, die den Schluss- und Fixpunkt des Programms bildet.
«Musik Aktiv» Zu diesem Konzert bieten wir einen «Musik Aktiv»-Kurs an.
«Aimez-vous Brahms?» Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
«Lunchkonzert» Am Freitag, 21. Oktober 2011, findet ein Lunchkonzert mit Renaud Capuçon und
David Kadouch statt.
Patronat: Freunde LSO
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Premiere, 5.10.2011
André Mesquita, Choreografie/Bühne/Kostüme
Martino Müller, Choreografie
Eduard Hermans, Bühne/Kostüme
Lucie Machan, Dramaturgie
Kathleen McNurney, Künstlerische Leitung
«Tanz Luzerner Theater»
Der junge portugiesische Choreograf André Mesquita kreiert mit «Tanz Luzerner Theater» ein Stück mit dem Titel «Another Good Story». In seinem Werk beschäftigt er sich mit dem Thema Menschlichkeit und den gesellschaftlichen Umständen unserer Zeit. Für den kreativen Prozess ist dem Choreografen die enge Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern sehr wichtig.
Der Schweizer Martino Müller gewann während seiner Ausbildung den Prix Suisse beim Prix de Lausanne. Nach Engagements in Karlsruhe und Stuttgart wechselte er ans Nederlands Dans Theater. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet Martino Müller für diverse renommierte Ensembles als freischaffender Choreograf und startete 2006 eine Zusammenarbeit mit dem «Cirque du Soleil».
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Renaud Capuçon, Violine Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und
dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne
und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/
Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Karl Goldmark (1830 – 1915)
Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 28
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 2, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Der im Juni 2011 anlaufende Brahms/Rihm-Zyklus des LSO wird in der Saison 2011/12 fortgesetzt. Mit «Nähe fern 2» gibt Wolfgang Rihm, einer der wegweisenden Komponisten unserer Zeit, Antwort und Reflexion auf die zweite Brahms-Sinfonie. Ebenfalls als Antwort auf Brahms lässt sich Goldmarks Violinkonzert aus dem Jahr 1878 deuten. Die beiden verband eine (wenn auch künstlerisch nicht immer ganz unproblematische) Freundschaft, die ihren Höhepunkt in einer gemeinsam unternommenen Italienreise erreichte. Übrigens entstand Goldmarks Violinkonzert im selben Jahr wie dasjenige von Brahms – und nur gerade ein Jahr nach der zweiten Sinfonie von Brahms, die den Schluss- und Fixpunkt des Programms bildet.
«Musik Aktiv» Zu diesem Konzert bieten wir einen «Musik Aktiv»-Kurs an.
«Aimez-vous Brahms?» Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
«Lunchkonzert» Am Freitag, 21. Oktober 2011, findet ein Lunchkonzert mit Renaud Capuçon und David Kadouch statt.
Patronat: Freunde LSO
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Renaud Capuçon, Violine
David Kadouch, Klavier Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op.100
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll op. 108
Mit den drei Werken von Johannes Brahms erreicht die Gattung der Violinsonate in der Romantik ihren Höhepunkt. Alle drei sind sie reife, höchst anspruchsvolle Werke, filigran in ihrer kammermusikalisch-kompositorischen Struktur und gleichzeitig hoch virtuos in ihrem konzertanten Ambitus. Die A-Dur-Sonate trägt den Beinamen "Meistersinger", wegen der zufälligen Verwandtschaft des ersten Themas mit dem Preislied aus der Wagner-Oper. Die Ähnlichkeit ist offenkundig, hat aber keine Bedeutung. Was wichtig ist, ist die wunderbar imaginative Behandlung des Miteinanders der beiden Instrumente. Die Inspiration zur dritten Sonate überkam Brahms überraschend in der Sommerfrische 1886 am Thunersee. Der auffallend virtuose Klaviersatz legt die Vermutung nahe, dass Brahms hier von allem Anfang an seine eigenen Hände gedacht hat – und tatsächlich übernahm er bei der Uraufführung in Wien den Klavierpart selbst.
Hauptpartner der LSO-Lunchkonzerte: Sarasin
Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung unterstützt.
Khatia Buniatishvili, Klavier Franz Liszt (1811 – 1886)
Sonate h-moll
Liebestraum
La lugubre gondola II
Mephisto-Walzer Nr. 1
Tickets und Reservation: Reservation zwingend erforderlich. Separates Programm.
Herrenhaus Grafenort, Stiftung Lebensraum Gebirge, CH-6388 Grafenort, www.grafenort.ch
In Kooperation mit dem Luzerner Sinfonieorchester
Igor Levit, Klavier Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830
Chaconne für die linke Hand allein (Bearb. von Brahms)
Franz Liszt (1811 – 1886)
Aus «Années de Pèlerinage»:
Au lac de Wallenstadt
Le mal du pays
Les cloches de Genève
Sposalizio
Il Penseroso
Sonetto 123 del Petrarca
Après une lecture du Dante
(Fantasia quasi Sonata)
Tickets und Reservation: Reservation zwingend erforderlich. Separates Programm.
Herrenhaus Grafenort, Stiftung Lebensraum Gebirge, CH-6388 Grafenort, www.grafenort.ch
In Kooperation mit dem Luzerner Sinfonieorchester
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Paul Mann, Leitung
Jon Lord und Solisten Mit Gästen und Mitgliedern aus den Sparten Schauspiel, Oper und Tanz,
dem Chor des Luzerner Theaters und dem LSO
Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky, Text von Hans Müller und Erik Charell
Ein Abwart, der die klassische Musik über alles liebt, eine Spinne, die genüsslich die Harfe
erklimmt, ein Hip-Hopper, der zum Cello wird – wie passt das zusammen?
«Starke Saiten» zeigt eine witzige und anregende Begegnung zwischen Musik und Maskenspiel
und führt uns in die Klangwelten unterschiedlicher Musikstile vom Barock bis ins 20.
Jahrhundert.
Mit: Mahalia Kelz, Solo-Harfenistin LSO; Péter Somodari, Solo-Cellist LSO; Maskentheater
zwergenHAFT (Patrick Boog, Alexander Huber)
Konzept: zwergenHAFT, Diana Lehnert
Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Maria Solozobova, Violine
Sayaka Sakurai, Klavier Igor Strawinski (1882 - 1971)
Divertimento für Violine und Klavier nach Tschaikowski's Ballett "Le baiser de la fee"
Peter Tschaikowski (1840 - 1893)
Souvenir d'un lieu cher (1878) für Violine und Klavier, Meditation, Scherzo, Melodie op. 42, Walz-Scherzo op.34
Rodion Shchedrin (1932)
„Im Stile von Albeniz“ für Klavier und Violine (g.1932)
Cesar Franck (1822-1890)
Sonate für Violine und Klavier A-Dur
Ein Abwart, der die klassische Musik über alles liebt, eine Spinne, die genüsslich die Harfe erklimmt, ein Hip-Hopper, der zum Cello wird – wie passt das zusammen? «Starke Saiten» zeigt eine witzige und anregende Begegnung zwischen Musik und Maskenspiel und führt uns in die Klangwelten unterschiedlicher Musikstile vom Barock bis ins 20. Jahrhundert.
Mit: Mahalia Kelz, Solo-Harfenistin LSO; Péter Somodari, Solo-Cellist LSO; Maskentheater
zwergenHAFT (Patrick Boog, Alexander Huber)
Konzept: zwergenHAFT, Diana Lehnert
Ein Abwart, der die klassische Musik über alles liebt, eine Spinne, die genüsslich die Harfe
erklimmt, ein Hip-Hopper, der zum Cello wird – wie passt das zusammen?
«Starke Saiten» zeigt eine witzige und anregende Begegnung zwischen Musik und Maskenspiel
und führt uns in die Klangwelten unterschiedlicher Musikstile vom Barock bis ins 20.
Jahrhundert.
Mit: Mahalia Kelz, Solo-Harfenistin LSO; Péter Somodari, Solo-Cellist LSO; Maskentheater
zwergenHAFT (Patrick Boog, Alexander Huber)
Konzept: zwergenHAFT, Diana Lehnert
Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Ein Abwart, der die klassische Musik über alles liebt, eine Spinne, die genüsslich die Harfe
erklimmt, ein Hip-Hopper, der zum Cello wird – wie passt das zusammen?
«Starke Saiten» zeigt eine witzige und anregende Begegnung zwischen Musik und Maskenspiel
und führt uns in die Klangwelten unterschiedlicher Musikstile vom Barock bis ins 20.
Jahrhundert.
Mit: Mahalia Kelz, Solo-Harfenistin LSO; Péter Somodari, Solo-Cellist LSO; Maskentheater
zwergenHAFT (Patrick Boog, Alexander Huber)
Konzept: zwergenHAFT, Diana Lehnert
Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Freier Eintritt für Kinder im Spital, Eltern und Angehörige
Paul Hindemith (1895 – 1963)
Sonate in Es-Dur für Klavier und Violine op. 11/1
Frisch
Im Zeitmass eines langsamen, feierlichen Tanzes
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Scherzo c-Moll für Violine und Klavier op. (1853) aus der F-A-E-Sonate a-Moll für Joseph Joachim
Richard Wagner (1813 – 1883)
«Morgenlich leuchtend im rosigen Schein», Preislied aus «Die Meistersinger von Nürnberg», Fassung für Violine und Klavier
Richard Wagner (1813 – 1883)
Albumblatt WWV 64, für Ernst Benedict Kietz „Lied ohne Worte“ (1840), arr. von August Wilhelmj
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47 «Kreutzer-Sonate»
Adagio sostenuto – Presto / Andante con Variationi (I-IV) / Presto
Richard Strauss (1864 – 1949)
Rosenkavalier-Walzer (arr. für Violine und Klavier von Vasa Prihoda)
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Joseph Haydn (1732 – 1809)
Ouverture zu «L'isola disabitata»
Aram Khachaturian (1903 – 1978)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart ( 1756 – 1791)
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Thomas Meyer studierte Musikwissenschaft und Literaturkritik
an der Universität Zürich. Musikjournalist. 1978–2010
Mitarbeiter des Tages-Anzeigers Zürich, heute als Freelancer
tätig für Radio DRS 2, die WochenZeitung sowie weitere Zeitungen,
Fachzeitschriften und Rundfunkanstalten. Musikwissenschaftliche
Arbeiten, vor allem in den Bereichen Klaviermusik,
Filmmusik und Neue Musik. Mitglied des Stiftungsrats
der Pro Helvetia.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Ouvertüre zur Azione teatrale «L’isola disabitata»
Aram Khatchaturian (1903– 1978)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Unbewohnte Inseln – das ist sozusagen jener Stoff, aus dem unsere Ferienträume gewoben
sind. Überhaupt gehört das Entdecken von weissen Flecken auch in der musikalischen
Landschaft zu den reizvollsten Expeditionen. Sogar zu einem Schiffbruch kann es dabei kommen
– denn ein Schiffbruch steht am Anfang von Haydns Oper «L’isola disabitata». Ebenfalls
in weitgehend unbekannte, musikalisch verführerisch-exotische Gefilde führt Aram Khatchaturians
Violinkonzert, 1940 für den Meistergeiger David Oistrach geschrieben und –
neben dem populären «Säbeltanz» – zweifellos eines seiner wichtigsten Werke. Mit Mozarts
Es-Dur-Sinfonie gelangt unsere Entdeckungsreise gleichsam wieder zurück in vertraute
Gefilde, und doch hört man dieses sinfonische Meisterwerk – nach all dem vorher Erlebten –
nun vielleicht mit etwas anderen Ohren.
Patronat: Jörg Lienert
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Werke von Brahms, De Falla, Haydn, Khatchaturian, Mozart
Jeweils am Mittwochnachmittag ab 14.00 Uhr:
23.11. (Besuch Planetarium)
30.11.
07.12.
14.12.
21.12. Abschlusskonzert (genauere Angaben folgen später)
Machen Sterne und Planeten Geräusche? Wie klingt das Weltall? Wir gehen auf Entdeckungsreise, hören interessante Geschichten über unser Sonnensystem, besuchen das Planetarium und versuchen, eigene Klangkompositionen zu erarbeiten. Wer Lust hat, besucht mit uns das Neujahrskonzert des LSO mit Gustav Holsts «Planeten» auf dem Programm.
Mit: Simone Keller, Klavier, Graziella Carlen/Nicole Bucher/Csilla Hosszu, Team BaBeL Strings, Diana Lehnert
In Zusammenarbeit mit Sentitreff Luzern
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Thomas Dausgaard, Leitung
Nelson Freire, Klavier
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Thomas Dausgaard, Leitung
Nelson Freire, Klavier
Sebastian Küchler-Blessing, Orgel Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata und Fuge F-Dur BWV 540, Choral «Nun komm, der Heiden Heiland» BWV 659
Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
Präludium und Fuge D-Dur BuxWV 139
Sebastian Küchler-Blessing (*1987)
Improvisation
Franz Liszt (1811 – 1886)
Präludium und Fuge über B-A-C-H
Jehan Alain (1911 – 1940)
«Le jardin suspendu»
Tilo Medek (1940 –2006)
«Gebrochene Flügel»
«Königin der Instrumente» nennt man sie zu Recht: Die Orgel ist nicht nur das grösste Instrument, sondern verfügt über einen unvergleichlichen Reichtum an Klangregistern, der sozusagen alle Instrumentalfarben eines Orchesters in sich vereint. Wie sich diese Vielfalt im Verlauf von vier Jahrhunderten präsentierte und veränderte, zeigt Sebastian Küchler-Blessing in seinem Orgelrezital – von den barocken Grossmeistern Buxtehude und Bach über Liszts grandiose Orgel-Hommage an Bach bis zu Jehan Alain, einem der einflussreichsten Organisten Frankreichs, und Tilo Medek. Unmittelbarste Gegenwart wird dann zum Klangereignis, wenn der junge Organist auf seinem Instrument improvisiert.
Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung unterstützt.
Hauptpartner der LSO-Lunchkonzerte: Sarasin
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Kevin Griffiths, Leitung
Philipp Hutter, Trompete
Collegium Musicum, Luzern
Knaben- und Mädchenkantorei Luzern
Luzerner LehrerinnenLehrerChor
Moana N. Labbate, Leitung
Collegium Musicum, Luzern
Knaben- und Mädchenkantorei Luzern
Luzerner LehrerinnenLehrerChor
Moana N. Labbate, Leitung
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Nicholas Angelich, Klavier Franz Liszt (1811 – 1886)
Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Wolfgang Rihm (*1952)
«Nähe fern» 1 (Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des Lucerne Festival)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 1. c-Moll op. 68
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Christine Daletska, Mezzosopran
Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor
Todd Boyce, Bass
Mozart Ensemble Luzern Joseph Strauss (1827 – 1870)
«Sphärenklänge», Walzer op. 235
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
«O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe», Kantate BWV 34
Gustav Holst (1874 – 1934)
«The Planets» op. 32
Beginnen Sie das Neue Jahr mit Musik – heben Sie ab in neue Sphären. Besonders leicht und
anmutig geht das mit den «Sphärenklängen», dem berühmten Walzer von Joseph Strauss.
Und erst recht in «stratosphärische» Räume, nämlich ins unermessliche Weltall, führen die
«Planeten» von Gustav Holst. Heben Sie ab in die Umlaufbahnen von Mars und Venus, von
Saturn, Neptun und Merkur und erleben Sie die Auflösung von Zeit und Raum in dieser
grandiosen «Sphären»-Musik. Von «himmlischen Flammen», die unsere Herzen entzünden
möchten, und vom Frieden, der über uns gesendet werden möge, kündet Bachs Kantate «O
ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe». Und das mit Pauken und Trompeten zum Neuen Jahr.
Patronat: CKW
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Zum Start ins neue Jahr verwandelt sich der KKL Konzertsaal in ein Raumschiff, das ins Weltall fliegt. Auszüge aus Gustav Holsts „Planeten“ bringen uns ganz nah an Merkur, Mars, Venus und Jupiter heran. Christian Schruff führt uns als Chef-Astronaut durch die unendliche Weite des Musik-Universums. Da kann es passieren, dass der ganze Saal in schwereloser Leichtigkeit mitschwingt.
Zu diesem Konzert bieten wir im November / Dezember Werkstätten für Kinder ab 6 Jahren in ausgewählten Migros-Einkaufszentren der Genossenschaft Migros Luzern an, die sich thematisch auf die Musik von Gustav Holsts „Planeten“ Mars, Merkur, Venus und Jupiter beziehen.
Die Daten werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Homepage des LSO und im Migros-Magazin vom 14. November 2011 publiziert.
In Zusammenarbeit mit Migros Kulturprozent
und dem MAS-Studiengang Musikvermittlung und Konzertpädagogik der Zürcher Hochschule der Künste.
Mit freundlicher Unterstützung von Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung
Premiere, 11.12.2011
Wojtek Klemm, Inszenierung
Magdalena Gut, Bühne
Julia Kornacka, Kostüme
Efrat Stempler, Choreografie
Ulf Frötzschner, Dramaturgie
Friedrich Dürrenmatts vor 55 Jahren uraufgeführte, groteske und rabenschwarze Abrechung mit der Scheinmoral des Bürgertums ist ein Klassiker der Schweizer Dramenliteratur. So viele Jahre ist es her, dass er die Fragen nach Recht und Gerechtigkeit, nach Schuld und nach Sühne, nach Verbrechen und Vergebung erbarmungslos stellte. Wieviel ist von diesem Vorwurf, wieviel ist von dieser Beschreibung des Aufgebens aller ethischen Grundsätze durch die Verführbarkeit, der Macht des Geldes noch immer denkbar?
Maria João Pires, Klavier
Antonio Meneses, Violoncello Franz Schubert (1797-1828)
Arpeggione-Sonate D. 821 für Klavier und Violoncello
Johannes Brahms (1833-1897)
3 Intermezzi op. 117
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Lied ohne Worte op. 109 für Klavier und Violoncello
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll, op. 38op. 38
Drei Fixsterne der deutschen Romantik
Mit Kompositionen von Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms präsentieren Maria João Pires, die portugiesische Grande Dame des Klaviers, und der brasilianische Meistercellist Antonio Meneses ebenso berühmte wie beliebte Schlüsselwerke der deutschen Romantik. Schuberts «Arpeggione»-Sonate gehört zu den Höhepunkten in seinem kammermusikalischen Schaffen. Die drei Intermezzi op. 117 von Brahms für Klavier sind pianistische Monologe eines im Alter mehr und mehr einsam gewordenen Komponisten – wogegen er mit seiner ersten Cellosonate ein Musterbeispiel an romantisch-lyrischer Gesanglichkeit schrieb. Bei Mendelssohns «Lied ohne Worte» handelt es sich um ein liebenswertes, knapp gehaltenes, sehr melodisches Gelegenheitswerk (nicht zu verwechseln mit den populären «Liedern ohne Worte» für Soloklavier), entstanden vermutlich zwei Jahre vor Mendelssohns Tod und erst postum als op. 109 veröffentlicht.
Ulrich Koella, Klavier Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch nicht vor 21.45 Uhr.
Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung
Patronat | PricewaterhouseCoopers
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Christian Berzins hat in Zürich Geschichte, Musikwissenschaft
und Germanistik studiert und ist seit 1998 Musikkritiker
der «Aargauer Zeitung/Mittelland Zeitung» und des
«Sonntag». Daneben schreibt er regelmässig für die «Weltwoche
», den «Kulturtipp» und die Kulturzeitschriften «DU»
und «Musik&Theater».
Gabriel Fauré (1845– 1924)
«Pelléas et Mélisande», Schauspielmusik op. 80
Claude Debussy (1862 – 1918)
Rhapsodie Nr. 1 für Klarinette und Orchester
Anders Hillborg (*1954)
«Peacock Tales» für Klarinette und Orchester (Millenium Version)
Franz Schubert (1797 – 1828)
Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
Märchen, Mythen, Sagen und Geschichten – immer wieder inspirieren sie zu musikalischen Werken und evozieren dann in Klängen träumerische innere Befindlichkeiten. Von Maeterlincksepochalem Drama «Pelléas et Mélisande» liessen sich neben Fauré auch Schönberg und Debussy anregen, dessen elegische Klarinetten-Rhapsodie ihrerseits ebenfalls in solche verträumten Klanggefilde führt. Geschichten ganz aus der heutigen Zeit intoniert anschliessend der Meisterklarinettist Martin Fröst in den ihm gewidmeten «Peacock Tales». In seiner dritten Sinfonie gelang es Schubert 1815 zum ersten Mal, Erfindung und Gestaltung, Klassisches und Romantisches in ein genuines Gleichgewicht zu bringen.
Nachtkonzert: Am Mittwoch, 11. Januar 2012, findet ein Nachtkonzert mit Martin Fröst und
Ulrich Koella statt.
Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung
Patronat: PriceWaterhouseCoopers
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Christian Berzins hat in Zürich Geschichte, Musikwissenschaft
und Germanistik studiert und ist seit 1998 Musikkritiker
der «Aargauer Zeitung/Mittelland Zeitung» und des
«Sonntag». Daneben schreibt er regelmässig für die «Weltwoche
», den «Kulturtipp» und die Kulturzeitschriften «DU»
und «Musik&Theater».
Gabriel Fauré (1845– 1924)
«Pelléas et Mélisande», Schauspielmusik op. 80
Claude Debussy (1862 – 1918)
Rhapsodie Nr. 1 für Klarinette und Orchester
Anders Hillborg (*1954)
«Peacock Tales» für Klarinette und Orchester (Millenium Version)
Franz Schubert (1797 – 1828)
Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
Märchen, Mythen, Sagen und Geschichten – immer wieder inspirieren sie zu musikalischen Werken und evozieren dann in Klängen träumerische innere Befindlichkeiten. Von Maeterlincks epochalem Drama «Pelléas et Mélisande» liessen sich neben Fauré auch Schönberg und Debussy anregen, dessen elegische Klarinetten-Rhapsodie ihrerseits ebenfalls in solche verträumten Klanggefilde führt. Geschichten ganz aus der heutigen Zeit intoniert anschliessend der Meisterklarinettist Martin Fröst in den ihm gewidmeten «Peacock Tales». In seiner dritten Sinfonie gelang es Schubert 1815 zum ersten Mal, Erfindung und Gestaltung, Klassisches und Romantisches in ein genuines Gleichgewicht zu bringen.
Nachtkonzert: Am Mittwoch, 11. Januar 2012, findet ein Nachtkonzert mit Martin Fröst und
Ulrich Koella statt.
Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung
Patronat: PriceWaterhouseCoopers
Philipp Hutter, Trompete
Philipp Schulze, Horn Ludwig Senfl (1486 – 1543)
«Lust hab i ghabt zur Musica»
Johann Andrea Bäntz (17. Jh.)
Suite
Anonymus (um 1850)
«Toggenburger Schottisch» / «Appenzeller Walzer» / «De Melchnauer»
Gabriel Käslin (1867 – 1951)
«Schäfli Schottisch»
Jost Ribary (1910 – 1971)
«Rosenzeit»
Dieter Ammann (*1962)
«Developments»
Jean-François Michel (*1957)
«Trois pastels sur la belle époque»
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Matthias Bamert, Leitung
Radu Lupu, Klavier Gabriela Kaegi studierte Musikwissenschaft an der Universität
Freiburg i.Ue. (lic. phil. 2002). Regieassistenzen brachten
sie u.a. ans Opernhaus Zürich und ans Theater Luzern.
Seit 1986 arbeitet sie als Moderatorin und Musikjournalistin
und seit 1988 ist sie Redaktorin bei Radio DRS 2. Zu ihren
Tätigkeiten gehört die Opernberichterstattung.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 «Italienische»
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur
Mit seinen innovativen Musikvideo-Aufzeichnungen ist der weltweit erfolgreiche Dirigent
Matthias Bamert ebenso in lebendiger Erinnerung wie als Intendant des LUCERNE FESTIVAL
und als Wegbereiter neuer Musik. Nun kehrt er zu seinem 70. Geburtstag an die Spitze
des Luzerner Sinfonieorchesters zurück. Zusammen mit dem Meisterpianisten Radu Lupu
präsentiert er ein wahrlich festliches Programm. Mozarts letztes Klavierkonzert sowie Beethovens
gigantisches fünftes, ebenfalls sein letztes – und dazwischen die südländischen Eindrücke,
die Mendelssohn Bartholdy von seiner Italienreise 1830/31 mit nach Hause brachte
und in seiner «Italienischen» zu einem südländisch-lebenslustigen sinfonischen Kosmos
verarbeitete.
Patronat: the marc rich foundation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Matthias Bamert, Leitung
Elisabeth Zawadke, Orgel Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Ouvertüre zur Oper «La gazza ladra»
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 «Italienische»
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 «Orgelsinfonie»
Im zweiten Konzert zu seinem 70. Geburtstag präsentiert Matthias Bamert drei Juwelen der
Romantik. Zu Beginn die ebenso witzige wie spritzige Ouvertüre zu Rossinis musikalischer
Komödie rund um eine «diebische Elster». Anschliessend steht mit Mendelssohns «Italienischer
» eine der bedeutendsten romantischen Sinfonien überhaupt auf dem Programm. Nach
der Pause kommt neben einem voll besetzten Orchester auch die grosse Orgel im Konzertsaal
des KKL zum Einsatz. Als einer der einflussreichsten Organisten seiner Zeit wollte es
sich Camille Saint-Saëns nicht nehmen lassen, die «Königin der Instrumente» ausnahmsweise
auch in einer Sinfonie zum Klingen zu bringen. Ein absolutes Meisterwerk sinfonischer
Romantik: «Mit ihr habe ich alles gegeben, was ich geben konnte», sagte Saint-Saëns,
«so etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.»
Ermässigte Ticketpreise nur mit «Pfister à la card»-Bestellformular
Mit Gesangssolisten, dem Chor des Luzerner Theaters und dem LSO
Opera Buffa in einem Akt von Simon Wills, Text von Simon Wills
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Mit Ballettschülern, «Tanz Luzerner Theater» und dem LSO
«Shazaam!» und «Terra Ferma», Tanzstücke von Ihsan Rustem für Kinder
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Mit Gesangssolisten, dem Chor und Extrachor des Luzerner Theaters und dem LSO
Dramma tragico in zwei Akten von Gaetano Donizetti, Text von Salvatore Cammarano, nach Sir Walter Scott
Karten & Info: www.luzernertheater.ch
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Lise de la Salle, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und
dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne
und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/
Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 3, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel und «Isoldes Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde»
Auch in der dritten Folge des vierteiligen «Brahms/Rihm-Zyklus» steht Brahms im Zentrum. Einerseits mit einer neuen Kompositionen, in der Wolfgang Rihm eine persönliche Antwort auf Brahms’ Dritte gibt – andererseits mit dieser Sinfonie selbst. Im zweiten Programmteil kommen zwei von Brahms’ Zeitgenossen und gewichtigen Gegenspielern musikalisch zu Wort – Franz Liszt mit seinem improvisatorisch-fantastischen zweiten Klavierkonzert sowie Richard Wagner mit dem berühmten Vorspiel zum ersten Akt von «Tristan und Isolde» sowie dem (instrumentalen) Schlussgesang aus diesem epochalen Meisterwerk der Opernliteratur.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 1. März 2012, findet ein Nachtkonzert mit Lise de la Salle statt.
Patronat: UBS
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Lise de la Salle, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 3, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel und «Isoldes Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde»
Auch in der dritten Folge des vierteiligen «Brahms/Rihm-Zyklus» steht Brahms im Zentrum. Einerseits mit einer neuen Kompositionen, in der Wolfgang Rihm eine persönliche Antwort auf Brahms’ Dritte gibt – andererseits mit dieser Sinfonie selbst. Im zweiten Programmteil kommen zwei von Brahms’ Zeitgenossen und gewichtigen Gegenspielern musikalisch zu Wort – Franz Liszt mit seinem improvisatorisch-fantastischen zweiten Klavierkonzert sowie Richard Wagner mit dem berühmten Vorspiel zum ersten Akt von «Tristan und Isolde» sowie dem (instrumentalen) Schlussgesang aus diesem epochalen Meisterwerk der Opernliteratur.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 1. März 2012, findet ein Nachtkonzert mit Lise de la Salle statt.
Patronat: UBS
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Lise de la Salle, Klavier Franz Liszt (1811 – 1886)
Aus: «Années de Pèlerinage», Deuxième Année: Italie
Sonetto 104 del Petrarca
Après une lecture du Dante (Fantasia quasi Sonata)
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch nicht vor 21.45 Uhr.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Lise de la Salle, Klavier Franz Liszt (1811 – 1886)
Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur
Franz Liszt (1811 – 1886)
Extraits des Années de Pèlerinage (Piano solo)
Deuxième année : Italie (S 161)
Sonetto 104 del Petrarca
Après une lecture de Dante
Fantasia quasi sonata
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3. F-Dur op. 90
Victoria Yastrebova, Sopran
Lilya Zilberstein, Klavier 18.30 Uhr Dinner (optional)
20.00 Uhr
LIEDERABEND
VICTORIA YASTREBOVA
Victoria Yastrebova, Sopran
Lilya Zilberstein, Klavier
Lieder von Michail Glinka (1804–1857),
Sergej Rachmaninoff (1873–1943),
Nikolai Rimsky-Korsakow (1844–1908) und
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
Stimme und Klavier zelebrieren die Verbindung von russischer Dichtung und Tonkunst. Die von der Londoner Times als «nächste Anna Netrebko» gefeierte Sopranistin Victoria Yastrebova setzt ihre dunkle, volle Stimme ein, um die Worte Pushkins und anderer
Schriftsteller mit der Musik Glinkas, Tschaikowskys und Rachmaninoffs zu verschmelzen. Lilya Zilberstein, Siegerin des Bolzano-
Wettbewerbs 1987, wird wenig bekannte Glanzstücke von Tanejew, Ljadow, Tschaikowsky und Prokofjew aufführen.
Dessert-Pause 21.15–21.45 (30 Min.)
21.45 Uhr
KLAVIERREZITAL
LILYA ZILBERSTEIN
Lilya Zilberstein, Klavier
Anatol Ljadow (1855–1914)
«Une Tabatière à Musique» (Valse-Badinage) op. 32
Anatol Ljadow: Valse aus den «Deux Morceaux» op. 9 Nr. 1
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
Auswahl aus «Die Jahreszeiten», 12 Charakterstücke op. 37a
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Präludium C-Dur op. 12 Nr. 7
Sergej Tanejew (1856–1915)
Präludium und Fuge op. 29
Lawrence Power, Bratsche
Simon Crawford-Phillips, Klavier Sergej Prokofjew (1891–1953)
8 Stücke aus «Romeo und Julia» op. 64 (bearbeitet von Vadim Borisovsky)
Dmitrij Kabalewsky (1904–1987)
Improvisation op. 21 Nr. 1
Modest Mussorgsky (1839–1881)
«Eine Träne» und «Hopak»
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
≪Drehorgel-Walzer≫ aus der Suite der Filmmusik ≪Hornisse≫ op. 97a
Alexander Glasunow (1865–1936)
Elegie op. 44
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
April/October/Aveu Passione
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
«Ein Volksfest» aus der Filmmusik «Die Pferdebremse
Für das erste unserer Lunchkonzerte holt der Engländer Lawrence Power mit dem intensiven Klang seiner Bratsche die Musik von Kabalewsky, Glasunow, Mussorgsky, Tschaikowsky, Strawinsky und Prokofjew direkt ans Ufer des Vierwaldstättersees – in die intime Atmosphäre der St. Charles Hall in Meggen.
Jerusalem String Quartet Alexander Pavlovsky, 1. Violine
Sergei Bresler, 2. Violine
Ori Kam, Bratsche
Kyril Zlotnikov, Violoncello
Alexander Borodin (1833–1887)
Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118
Das Ensemble, das seit seiner Jugend zusammen musiziert und von dem drei Mitglieder in der ehemaligen Sowjetunion geboren wurden, empfindet eine besondere Zuneigung für die Quartette Schostakowitschs. Am ersten unserer Teatime Konzerte im Hotel Schweizerhof Luzern wird Borodins zweites Quartett als Auftakt zu Schostakowitschs zehntem Streichquartett dienen.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Lawrence Foster, Leitung
Sergey Khachatryan, Violine Thomas Meyer studierte Musikwissenschaft und Literaturkritik
an der Universität Zürich. Musikjournalist. 1978–2010
Mitarbeiter des Tages-Anzeigers Zürich, heute als Freelancer
tätig für Radio DRS 2, die WochenZeitung sowie weitere Zeitungen,
Fachzeitschriften und Rundfunkanstalten. Musikwissenschaftliche
Arbeiten, vor allem in den Bereichen Klaviermusik,
Filmmusik und Neue Musik. Mitglied des Stiftungsrats
der Pro Helvetia.
Igor Strawinsky (1882 – 1971)
«Le Baiser de la Fée», Divertimento
Sergei Prokofjew (1891–1953)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19
Anatol Ljadov (1855-1914)
"Der verzauberte See", Märchenbild op. 62
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893)
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 «Winterträume»
Ein Panoptikum russischer Musik im Rahmen der ersten «Tage russischer Musik Luzern». Das schöne Märchen von der Schneekönigin, «Le Baiser de la Fée», wählte Strawinsky als Handlung für ein Ballett, das er explizit zum 35. Todestag von Tschaikowsky schrieb. Denn in diesem «Kuss der Fee» sah er eine ideale Analogie: In gleicher Weise habe die Muse einst Tschaikowski geküsst. Die erste voll ausgereifte Frucht dieses Musenkusses war Tschaikowskys erste Sinfonie, die er mit 26 Jahren schrieb und ihr selbst den programmatischen Beinamen «Winterträume» gab. Ebenfalls im Alter von 26 Jahren, aber ein halbes Jahrhundert später, komponierte Prokofjew sein erstes Violinkonzert, das – trotz einer unverkennbar neuen harmonischen Sprache – in seiner innigen Lyrik und melodischen Intensität immer wieder Anklänge an Tschaikowskys Musik aufweist.
Alexander Melnikov, Klavier Alexander Skrjabin (1872–1915)
2 Poèmes op. 32
Frédéric Chopin (1810–1849)
24 Préludes op. 28
Alexander Skrjabin
Sonate Nr. 9 op. 68, «Messe Noire»
Alexander Skrjabin, von Chopin inspiriert, und andererseits selbst Inspiration für Strawinsky und Prokofjew, verfolgte einen eigenwilligen Weg. Dieser führte ihn auch nach Vitznau, wo er mehrere Werke schuf. Nach der Meinung der Londoner Zeitung «The Guardian » übernimmt der junge russische Virtuose Alexander Melnikov in seiner Skrjabin-Einspielung «die Denkweise eines alten Meisters»
Daniil Trifonov, Klavier Alexander Skrjabin (1872–1915)
Sonate Nr. 3 fis-Moll op. 23
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
«Valse sentimentale», op. 51 Nr. 6; «Écho rustique» op. 72 Nr. 13; «Tendres reproches»
op. 72 Nr. 3; «Un poco di Chopin» op. 72 Nr. 15
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Sonate Nr. 3 a-Moll op. 28, «Aus alten Heften»
Nikolai Medtner (1880–1951)
Märchen op. 51 Nr. 2 a-Moll; Märchen op. 26 Nr. 1 Es-Dur; Märchen op. 20 Nr. 1 b-Moll
Igor Strawinsky (1882–1971):
Danse infernale, Berceuse et Final, Transkription von Guido Agosti
«Er besitzt Zartheit und auch dieses dämonische Etwas. So etwas habe ich noch nie gehört.» Worte des Lobes von Martha Argerich für Daniil Trifonov, den knapp 22-jährigen Gewinner des ersten Preises am Rubinstein-Wettbewerb 2011. Dieses Konzert im intimen Rahmen der St. Charles Hall ist eine besondere Gelegenheit, diesen ausserordentlichen Pianisten in dem Augenblick zu hören, in dem er auf die Weltbühne tritt.
Vadim Gluzman, Violine
Angela Yoffe, Klavier Alfred Schnittke (1934–1998)
Suite im alten Stil
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
«Souvenir d’un lieu cher» op. 42
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Jazz Suite nach der Suite Nr. 1 op. 38 für Jazzorchester, bearbeitet von Michael Gluzman
Henryk Wieniawski (1835–1880)
Fantaisie brillante sur des motifs de l’opera «Faust» de Gounod op. 20
Der in der Ukraine geborene israelische Violinist Vadim Gluzman spielt mit einer Tiefe und einer Romantik, die an die Glanzzeiten der Violinschule Leopold Auers in St. Petersburg erinnert, die Jascha Heifetz, Nathan Milstein und Mischa Elman hervorbrachte. Auf Gluzmans Teatime-Programm stehen Werke von Glasunow bis Schnittke, darunter Tschaikowskys «Souvenir d’un lieu cher», ein Stück, das der Komponist begann, als er in Clarens am Ufer des Genfersees wohnte.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Lawrence Foster, Leitung
Sergey Khachatryan, Violine Thomas Meyer studierte Musikwissenschaft und Literaturkritik an der Universität Zürich. Musikjournalist. 1978–2010 Mitarbeiter des Tages-Anzeigers Zürich, heute als Freelancer tätig für Radio DRS 2, die WochenZeitung sowie weitere Zeitungen, Fachzeitschriften und Rundfunkanstalten. Musikwissenschaftliche Arbeiten, vor allem in den Bereichen Klaviermusik, Filmmusik und Neue Musik. Mitglied des Stiftungsrats der Pro Helvetia.
Alexander Buzlov, Violoncello
Alexander Melnikov, Klavier Nikolai Miaskowsky (1881–1950)
Sonate Nr. 1 D-Dur op. 12
Krzysztof Penderecki (*1933)
«Per Slava» für Violoncello solo
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Sonate op. 133 für Violoncello, solo, vervollständigt von Wladimir Blok (1932–1996)
Sergej Prokofjew
Sonate C-Dur op. 119
In die Fussstapfen von Rostropowitsch tritt Alexander Buzlov, Hoffnungsträger der russischen Celloschule. Im Lunchtime-Rezital mit Pianist Alexander Melnikov wird der Gewinner des ersten Preises im Emanuel Feuermann Wettbewerb 2010 Werke von drei grossen Komponisten des 20. Jahrhunderts spielen – Miaskowsky, Prokofjew und dem Polen Penderecki, der für Per Slava Inspiration beim grossen Rostropowitsch fand.
Vadim Gluzman, Violine
Angela Yoffe, Klavier
Yuri Bashmet, Bratsche
Xenia Bashmet, Klavier
Jerusalem String Quartet
Lawrence Power, Bratsche
Alexander Buzlov, Violoncello 18.00 Uhr Dinner (optional)
19.30 Uhr
VIOLINREZITAL
VADIM GLUZMAN
Vadim Gluzman, Violine
Angela Yoffe, Klavier
Igor Strawinsky (1882–1971)
Suite italienne
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80
Lera Auerbach (*1973)
Lonely Suite op. 70, Ballet for a lonely violinist
Mario Castelnuovo-Tedesco (1895–1968)
«Figaro», A Concert Transcription from the «Barber of Seville» (G. Rossini)
Als Höhepunkt des diesjährigen Festes der russischen Musik kehren zum Abschluss noch einmal einige der Virtuosen zusammen mit dem legendären russischen Bratschisten Yuri Bashmet zurück. Ein Finale mit Starbesetzung, das mit Tschaikowskys Streicher-Sextett «Souvenir de Florence» seinen Gipfel erreicht.
Dessert-Pause 20.45–21.15 (30 Min.)
21.15 Uhr
BRATSCHENREZITAL
YURI BASHMET
Yuri Bashmet, Bratsche
Xenia Bashmet, Klavier
Michail Glinka (1804–1857)
Sonate d-Moll
Sergej Prokofjew (1891–1953)
«Abschiedszene» aus «Romeo & Julia»
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Sonate op. 147
22.30 Uhr
JERUSALEM STRING QUARTET
UND GÄSTE
Jerusalem String Quartet
Lawrence Power, Bratsche
Alexander Buzlov, Cello
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
Streichsextett d-Moll op. 70 «Souvenir de Florence»
Mit Gesangssolisten des Luzerner Theaters und dem LSO
Opéra-comique in zwei Akten von Adolphe Adam, Text von Thomas M. F. Sauvage
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Bedrich Smetana (1824 – 1884)
Streichquartett Nr. 1 e-Moll «Aus meinem Leben»
Allegro vivio – Appassionato / Allegro moderato – A la polka / Largo sostenuto / Vivace
Leoš Janácˇek (1854 – 1928)
Streichquartett Nr. 1 «Kreutzersonate»
Adagio – con moto / Con moto / Con moto – Vivace – Andante/ Con moto – Adagio – Piu mosso
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Dmitri Slobodeniouk, Leitung
Khatia Buniatishvili, Klavier Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Igor Strawinski (1882 – 1971)
«Petruschka», Ballettmusik (Version 1947)
Ob als naturschönes Ferienparadies oder als ausländerfreundliches Exil – die Schweiz hatte
für berühmte russische Komponisten immer eine besondere Bedeutung. Tschaikowski beispielsweise
zog es nach Clarens an die Gestade des Lac Léman, wo er sein Violinkonzert
schrieb. Auch Igor Strawinski, dem 1911 mit seiner genialen Ballettmusik «Petruschka» endgültig
der weltweite Durchbruch als einer der führenden Komponisten gelungen war, wählte
ebenfalls die mondänen Gestade des Genfersees für sein Schweizer Exil von 1914 bis 1920.
Sergej Rachmaninoff, der russische Weltenbummler zwischen Moskau, London, Stockholm
und New York, kaufte sich Anfang der Dreissigerjahre in Hertenstein am Vierwaldstättersee
ein grosses Ufergrundstück, wo er seine Villa «Senar» baute, in der er bis zum Kriegsausbruch
1939 lebte und komponierte.
Nachtkonzert: Am Mittwoch, 4. April, findet ein Nachtkonzert mit Khatia Buniatishvili statt.
Patronat: Luzerner Kantonalbank
Khatia Buniatishvili, Klavier Igor Stravinski (1882 – 1971)
Drei Stücke aus «Petruschka»
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen
Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern
statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch
nicht vor 21.45 Uhr.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Dmitri Slobodeniouk, Leitung
Khatia Buniatishvili, Klavier Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Igor Strawinski (1882 – 1971)
«Petruschka», Ballettmusik (Version 1947)
Ob als naturschönes Ferienparadies oder als ausländerfreundliches Exil – die Schweiz hatte
für berühmte russische Komponisten immer eine besondere Bedeutung. Tschaikowski beispielsweise
zog es nach Clarens an die Gestade des Lac Léman, wo er sein Violinkonzert
schrieb. Auch Igor Strawinski, dem 1911 mit seiner genialen Ballettmusik «Petruschka» endgültig
der weltweite Durchbruch als einer der führenden Komponisten gelungen war, wählte
ebenfalls die mondänen Gestade des Genfersees für sein Schweizer Exil von 1914 bis 1920.
Sergej Rachmaninoff, der russische Weltenbummler zwischen Moskau, London, Stockholm
und New York, kaufte sich Anfang der Dreissigerjahre in Hertenstein am Vierwaldstättersee
ein grosses Ufergrundstück, wo er seine Villa «Senar» baute, in der er bis zum Kriegsausbruch
1939 lebte und komponierte.
Nachtkonzert: Am Mittwoch, 4. April, findet ein Nachtkonzert mit Khatia Buniatishvili statt.
Patronat: Luzerner Kantonalbank
Mit Gesangssolisten des Luzerner Theaters sowie Schülern des Schulhauses Mariahilf Luzern
Chester Miracle Play von Benjamin Britten
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 26 d-moll «Lamentatione» Hob. I:26
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
«Mein Herze schwimmt im Blut», Kantate BWV 199
Jean Sibelius (1685 – 1957)
«Luonnotar», Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70
Claude Debussy (1862 – 1918)
«La Mer», Trois esquisses symphoniques
Haydns Sinfonie Nr. 26 zählt zu den Gipfelwerken aus seiner «Sturm und Drang»-Periode.
Ein aussergewöhnliches Orchesterwerk, das auf gregorianischen Melodien basiert und damit
einen Bezug zur Karwoche schafft. Bachs Solokantate «Mein Herze schwimmt im Blut» reflektiert
mit barocker Anschaulichkeit den von seinem Sündenbewusstsein geplagten Menschen,
der im Gedanken an den Kreuzestod Christi Trost erfährt. In «Luonnotar», einer der
mitreissendsten Kompositionen von Sibelius, steigt die jungfräuliche Tochter der Luft hinunter
auf die Wellen des Meeres und erlebt, wie Himmel, Mond und Sterne entstehen. In Debussys
genialer, dreisätzigen sinfonischen Dichtung «La Mer» wird die Musik sozusagen selber
zum flüssigen Element – im Spiel der Wellen, im Wechselspiel zwischen Wind und Meer
sowie im Sonnenlicht, das sich auf dem Wasser spiegelt.
Tiefgang-Konzert: Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr, Tiefgang – Konzert für Schulklassen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 26. April 2012, findet ein Nachtkonzert mit Elena Tsallagova und
Ulrich Koella statt.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 26 d-moll «Lamentatione» Hob. I:26
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
«Mein Herze schwimmt im Blut», Kantate BWV 199
Jean Sibelius (1685 – 1957)
«Luonnotar», Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70
Claude Debussy (1862 – 1918)
«La Mer», Trois esquisses symphoniques
Haydns Sinfonie Nr. 26 zählt zu den Gipfelwerken aus seiner «Sturm und Drang»-Periode.
Ein aussergewöhnliches Orchesterwerk, das auf gregorianischen Melodien basiert und damit
einen Bezug zur Karwoche schafft. Bachs Solokantate «Mein Herze schwimmt im Blut» reflektiert
mit barocker Anschaulichkeit den von seinem Sündenbewusstsein geplagten Menschen,
der im Gedanken an den Kreuzestod Christi Trost erfährt. In «Luonnotar», einer der
mitreissendsten Kompositionen von Sibelius, steigt die jungfräuliche Tochter der Luft hinunter
auf die Wellen des Meeres und erlebt, wie Himmel, Mond und Sterne entstehen. In Debussys
genialer, dreisätzigen sinfonischen Dichtung «La Mer» wird die Musik sozusagen selber
zum flüssigen Element – im Spiel der Wellen, im Wechselspiel zwischen Wind und Meer
sowie im Sonnenlicht, das sich auf dem Wasser spiegelt.
Tiefgang-Konzert: Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr, Tiefgang – Konzert für Schulklassen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 26. April 2012, findet ein Nachtkonzert mit Elena Tsallagova und
Ulrich Koella statt.
Ulrich Koella, Klavier Claude Debussy (1862 – 1918)
«Nuit d'etoiles», «Fantoches», «Beau Soir», «Apparition», «Rondel chinois»
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
«Hier ist es schön», «Flieder»
Peter Tschaikowski (1840 – 1893)
«So bald zu vergessen», «Sag mir warum»
Alexander Jegorow Warlamow (1801 – 1848)
Russische Volkslieder
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen
Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern
statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch
nicht vor 21.45 Uhr.
Nanu? Was tickt da mitten im Baumstamm? Es ist Zazou, die Zauberuhr. Die kann nicht nur
ticken, sondern auch sprechen und hilft sofort, wenn es gefährlich wird. Das kann leicht passieren
– im tiefen Wald –, dort, wo Fridolin Waldlieb besonders gern herumstreunt. Dieses
Konzert ist ein besonderes, denn die Geschichte haben sich Kindergartenkinder zusammen
mit Uta Sailer ausgedacht. Die Künstlerin Irina Pasdarca hat die Bilder der Kinder in Farbe
gesetzt. Mit Musik von Beethoven, Grieg, Prokofjew, Strauss, Gubaidulina und Efimenko.
Mit: Keiko Yamaguchi, Violine; Adrian Meyer, Klarinette; Peter Somodari, Cello;
N.N., Kontrabass; Cornelia Lenzin, Klavier.
Eine Produktion von mini.musik (Idee und Konzept: Uta Sailer, Anastasia Reiber)
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren /Kindergartengruppen
Nanu? Was tickt da mitten im Baumstamm? Es ist Zazou, die Zauberuhr. Die kann nicht nur
ticken, sondern auch sprechen und hilft sofort, wenn es gefährlich wird. Das kann leicht passieren
– im tiefen Wald –, dort, wo Fridolin Waldlieb besonders gern herumstreunt. Dieses
Konzert ist ein besonderes, denn die Geschichte haben sich Kindergartenkinder zusammen
mit Uta Sailer ausgedacht. Die Künstlerin Irina Pasdarca hat die Bilder der Kinder in Farbe
gesetzt. Mit Musik von Beethoven, Grieg, Prokofjew, Strauss, Gubaidulina und Efimenko.
Mit: Keiko Yamaguchi, Violine; Adrian Meyer, Klarinette; Peter Somodari, Cello;
N.N., Kontrabass; Cornelia Lenzin, Klavier.
Eine Produktion von mini.musik (Idee und Konzept: Uta Sailer, Anastasia Reiber)
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren /Kindergartengruppen
Dirigierworkshop mit Ralf Weikert im Rahmen der Master-Ausbildung
«Conducting» Junge Dirigenten/Dirigentinnen erhalten die einmalige
Gelegenheit, Werke mit dem LSO zu einzustudieren
Franz Schubert (1797 – 1828)
Grosse Sinfonie in C-Dur, D 944
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Le tombeau de Couperin
Arthur Honegger (1892 – 1955)
Symphonie Nr. 3 «Liturgique»
Antonín Dvorˇák (1841 – 1904)
«Der Wassermann» symphonische Dichtung op. 107
Nanu? Was tickt da mitten im Baumstamm? Es ist Zazou, die Zauberuhr. Die kann nicht nur
ticken, sondern auch sprechen und hilft sofort, wenn es gefährlich wird. Das kann leicht passieren
– im tiefen Wald –, dort, wo Fridolin Waldlieb besonders gern herumstreunt. Dieses
Konzert ist ein besonderes, denn die Geschichte haben sich Kindergartenkinder zusammen
mit Uta Sailer ausgedacht. Die Künstlerin Irina Pasdarca hat die Bilder der Kinder in Farbe
gesetzt. Mit Musik von Beethoven, Grieg, Prokofjew, Strauss, Gubaidulina und Efimenko.
Mit: Keiko Yamaguchi, Violine; Adrian Meyer, Klarinette; Peter Somodari, Cello;
N.N., Kontrabass; Cornelia Lenzin, Klavier.
Eine Produktion von mini.musik (Idee und Konzept: Uta Sailer, Anastasia Reiber)
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren /Kindergartengruppen
Hilary Hahn, Violine Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Sonate Nr. 1 g-Moll BWV 1001 für Violine solo
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 12 Nr. 2
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonatensatz (Scherzo) aus der «F.A.E.»-Sonate
Dazwischen erklingen Ur- und Erstaufführungen aus dem Kompositionsprojekt «The Hilary
Hahn Encores»
Mit der g-Moll-Sonate eröffnete Bach seinen unvergleichlichen sechsteiligen Werkzyklus für
Violine solo – einen in seiner Art einzigartigen musikalischen Kosmos auf nur vier Saiten,
der zweifellos zum Berühmtesten gehört, was Bach je an Instrumentalmusik geschrieben
hat. Mit der zweiten Violinsonate betrat Beethoven hörbar Neuland: «Es ist unleugbar», attestierte
ein zeitgenössischer Rezensent, «Herr van Beethoven geht einen eigenen Gang.» Hier
nimmt die klassische Violinsonate erstmals echt Beethoven’sche Gestalt an. Bei der «F.A.E.»-
Sonate – benannt nach dem Motto «Frei, aber einsam» – handelt es sich um ein dreisätziges
Teamwork von Schumann, von dessen Schüler Adolf Dietrich sowie von Johannes Brahms:
Dieser steuerte ein Scherzo bei. Übrigens: Diese drei grossen «B» der Kammermusik – Bach,
Beethoven und Brahms – wird Hilary Hahn am Schluss mit zeitgenössischen Klängen aus ihrem
grossen Uraufführungsprojekt «The Hilary Hahn Encores» ergänzen.
Prager Symphoniker
Jiri Kout, Leitung
Veronika Eberle, Violine
Daniel Müller-Schott, Violoncello Christian Berzins hat in Zürich Geschichte, Musikwissenschaft
und Germanistik studiert und ist seit 1998 Musikkritiker
der «Aargauer Zeitung/Mittelland Zeitung» und des
«Sonntag». Daneben schreibt er regelmässig für die «Weltwoche
», den «Kulturtipp» und die Kulturzeitschriften «DU»
und «Musik&Theater».
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Antonin Dvorˇák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»
1879 lernten sie sich in Prag persönlich kennen, und Brahms war von den ärmlichen Verhältnissen,
in denen der immer noch unbekannte Dvorˇák lebte, derart betroffen, dass er ihm
sofort Unterstützung zukommen liess: «Betrachten Sie mein Vermögen als Ihr Eigentum.»
Damit eröffnete er seinem tschechischen Kollegen die Tore zur weiten Welt, und die Anerkennung
blieb fortan auch nicht aus: Die USA luden Dvorˇák nach New York ein, damit er
ihnen eine echte «amerikanische» Sinfonie schreibe. Es wurde seine letzte und berühmteste,
«Aus der Neuen Welt», uraufgeführt 1893 – sechs Jahre nach der Vollendung jenes Doppelkonzerts
op. 102, mit dem Brahms seinerseits den Schlussstrich unter sein orchestrales
Schaffen gezogen hatte.
Parallel zum Muttertagskonzert bieten wir erneut eine Werkstatt an, in der das Thema des Konzerts kreativ beleuchtet wird. Auf spannende Weise nähern sich die Kinder zusammen mit Musik- und Kunstvermittlerinnen dem faszinierenden Thema «Schöpfung» und dem gleichnamigen Musikwerk von Joseph Haydn.
Mit: Graziella Carlen, Oliver Hauser u.a.
In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Luzern
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Yeree Suh, Sopran
Andrew Staples, Tenor
Martin Achrainer, Bass
Balthasar-Neumann-Chor Joseph Haydn (1732 – 1809)
«Die Schöpfung», Oratorium in drei Teilen, Hob. XXI:2
Der Urmythos von der Erschaffung der Welt, die biblischen Geschichten von Adam und Eva,
vom Lebendigwerden der Natur mit ihren Pflanzen und Tieren, sie haben von ihrer unmittelbaren
Faszination bis heute nichts eingebüsst. Und haben immer wieder Künstler zu
grossartigen Werken inspiriert. Eines der populärsten ist zweifellos Haydns Oratorium «Die
Schöpfung» – ein breit ausgesponnener, musikalisch wunderbar bilderreich erzählter Bericht
von der Erschaffung der Erde. Gerade in heutiger Zeit, wo die Bedrohung der Natur und damit
der Erde überhaupt ständig wächst, könnte uns Haydns Musik mit ihrer zuversichtlichen
Dankbarkeit durchaus daran erinnern, dass es einzig in der Verantwortung des Menschen
liegt, wie unsere Natur von morgen aussehen wird.
Tonkajüte: Parallel zu diesem Konzert bieten wir die «Tonkajüte» für Kinder von 4 bis 10 Jahren an.
Patronat: hirslanden
Madeleine Burkhalter, Viola George Enescu (1881 – 1955)
Oktett C-Dur op. 7
Très modéré / Très fougueux/ Lentement /Mouvement de valse bien rythmé
Belá Bartók (1881 – 1945)
Rumänische Volkstänze Sz 68 (arr. Keiko Yamaguchi)
Der Tanz mit dem Stabe. Allegro moderato / Brâul. Allegro / Der Stampfer. Andante / Tanz
aus Butschum. Molto moderato / Rumänische Polka. Allegro / Schnelltanz. Allegro
Mit Gesangssolisten des Luzerner Theaters und dem LSO
Opera seria in drei Akten von Georg Friedrich Händel, Text von Carlo Sigismondo Capece, nach Ludovico Ariosto
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Gautier Capuçon, Violoncello
David Kadouch, Klavier Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sieben Variationen über das Duett «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» WoO 46,
Zwölf Variationen über Papagenos Arie «Ein Mädchen oder Weibchen» aus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» op. 66
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate für Klavier und Violoncello F-Dur op. 99
Wie populär Mozarts «Zauberflöte» seit ihrer Uraufführung 1791 in Wien war, zeigt sich etwa daran, dass Beethoven gleich zwei Variationenzyklen für Violoncello und Klavier über die beliebtesten Melodien aus dieser Oper schrieb. Auch heute noch schmeicheln sie unverändert jedem Ohr. Über achtzig Jahre später schrieb Brahms seine zweite Cellosonate, und zwar in der Sommerfrische am Thunersee. Die Bezeichnung «für Klavier und Violoncello» weist unmissverständlich darauf hin, dass Brahms, selbst ein eminenter Pianist, dem Klavier keinesfalls nur eine Begleiter-Rolle zudachte. Im Gegenteil, als gleichberechtigte Partner sind beide Instrumente in ein vielfältiges Wechselspiel eingebunden, sublim in den melodischen Kantilenen des Violoncellos, prägnant in der rhythmischen Motivik des Klaviers. Bei der Uraufführung 1886 in Wien übernahm denn auch Brahms selbst den Klavierpart.
Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung unterstützt.
Hauptpartner der LSO-Lunchkonzerte: Sarasin
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Andrey Boreyko, Leitung
Gautier Capuçon, Violoncello Gabriela Kaegi studierte Musikwissenschaft an der Universität
Freiburg i.Ue. (lic. phil. 2002). Regieassistenzen brachten
sie u.a. ans Opernhaus Zürich und ans Theater Luzern.
Seit 1986 arbeitet sie als Moderatorin und Musikjournalistin
und seit 1988 ist sie Redaktorin bei Radio DRS 2. Zu ihren
Tätigkeiten gehört die Opernberichterstattung.
Peter Maxwell Davies (*1934)
«Orkney Wedding, With Sunrise»
Edward Elgar (1857 – 1934)
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Frederick Delius (1862 – 1934)
«The Walk to the Paradise Garden»
Edward Elgar (1857 – 1934)
Variations on an Original Theme op. 36 «Enigma»
Nach wie vor hat es englische Musik nicht leicht, auf unserem kontinentaleuropäischen Boden
wirklich Fuss zu fassen. Dabei präsentiert sich die britische Musikszene gerade in der Spätromantik
sowie in neuester Zeit besonders reichhaltig und vielfältig. Edward Elgar ist zweifellos
einer der prominentesten englischen Komponisten überhaupt, sozusagen ein Nachfahre
von Brahms, und Frederick Delius gilt mit seinem atmosphärisch-impressionistischen Klangzauber
zu Recht als «englischer Debussy». Peter Maxwell Davies wiederum ist unter den tonangebenden
Komponisten der heutigen Zeit zweifellos einer der erfolgreichsten.
Lunchkonzert: Am Dienstag, 4. Juni 2012, findet ein Lunchkonzert mit Gautier Capuc¸on und
David Kadouch statt.
Mit freundlicher Unterstützung eines grosszügigen Gönners.
Luzerner Sinfonieorchester LSO Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
David Fray, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/ Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 4, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Mit der vierten Sinfonie von Brahms und der Uraufführung von Wolfgang Rihms «Nähe fern 4» schliesst sich der vierteilige «Brahms/Rihm–Zyklus». Noch einmal gibt Wolfgang Rihm in einer neuen Komposition sozusagen Antwort auf Brahms’ sinfonische Vorgabe. Wiederum ist zu erleben, wie ein schöpferischer Musiker auf die Klänge seines «Vorfahren» gleichzeitig produktiv und innovativ reagiert. Ähnliches liesse sich übrigens durchaus auch von Brahms Vierter sagen: Der letzte Satz, eine Passacaglia von bestürzender Intensität, greift nicht nur formal, sondern auch melodisch auf ein Thema von Johann Sebastian Bach zurück – musikalisch produktive Wechselwirkungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit also auch da.
Schul-Werkstatt: Zu diesem Konzert bieten wir die Schul-Werkstatt «Antworten auf Brahms» an.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Patronat: hirslanden
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Schulklassen der Kompositionswerkstatt "Antworten auf Brahms/Rihm"
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
David Fray, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und
dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne
und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/
Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 4, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Mit der vierten Sinfonie von Brahms und der Uraufführung von Wolfgang Rihms «Nähe fern 4» schliesst sich der vierteilige «Brahms/Rihm–Zyklus». Noch einmal gibt Wolfgang Rihm in einer neuen Komposition sozusagen Antwort auf Brahms’ sinfonische Vorgabe. Wiederum ist zu erleben, wie ein schöpferischer Musiker auf die Klänge seines «Vorfahren» gleichzeitig produktiv und innovativ reagiert. Ähnliches liesse sich übrigens durchaus auch von Brahms Vierter sagen: Der letzte Satz, eine Passacaglia von bestürzender Intensität, greift nicht nur formal, sondern auch melodisch auf ein Thema von Johann Sebastian Bach zurück – musikalisch produktive Wechselwirkungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit also auch da.
Schul-Werkstatt: Zu diesem Konzert bieten wir die Schul-Werkstatt «Antworten auf Brahms» an.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Patronat: hirslanden
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Klaus Durrer, Flöte
Katrin Burger, Viola Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Variations libres et finale op. 51
Albert Roussel (1869 – 1937)
Sérénade op. 30 (1925)
Allegro / Andante / Presto
Marcel Tournier (1879 – 1951)
Suite op. 34 (ed. 1929)
Soir / Danse / Lied / Fête
Charles Koechlin (1867 – 1950)
Primavera op. 156 (1949)
Allegro quasi Allegretto / Adagio/Intermezzo / Final
Luzerner Sinfonieorchester | Pilatusstrasse 18 | CH-6003 Luzern | T +41(0)41 226 05 10 | F +41(0)41 226 05 20 | lso@sinfonieorchester.ch