Biografie

Umjubelt wegen der natürlichen Leichtigkeit seines Dirigats und der faszinierenden Tiefe seines musikalischen Verständnisses, steht James Gaffigan im Fokus internationaler Aufmerksamkeit und zählt zu den herausragendsten amerikanischen Dirigenten seiner Zeit.

James Gaffigan ist zurzeit Chefdirigent beim Luzerner Sinfonieorchester und Erster Gastdirigent der Niederländischen Radio-Philharmonie; eine Position, die kürzlich bis 2023 verlängert wurde. Als Chefdirigent beim Luzerner Sinfonieorchester hat James Gaffigan mit dem Orchester nationale und internationale Anerkennung erlangt durch einige erfolgreiche Tourneen und CD-Aufnahmen. In Anerkennung dieser Erfolge wurde sein Vertrag vorzeitig bis 2022 verlängert.

James Gaffigan ist sehr stark gefragt und arbeitet mit führenden Orchestern und Opernhäusern in ganz Europa, den USA und in Asien. Die Saison 2018/19 beinhaltet ein Debüt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic, dem San Francisco Symphony, dem National Symphony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, der Niederländischen Radio-Philharmonie und dem Melbourne Symphony Orchestra. Ausserdem gibt er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York mit La Bohème und an der Niederländischen Oper mit Porgy and Bess und kehrt zurück an die Bayerische Staatsoper für Produktionen von Fanciulla und Don Giovanni und an die San Francisco Opera mit Carmen.

In der Saison 2017/18 gab James Gaffigan sein Debüt mit dem Royal Concertgebouw Orchestra und arbeitete erneut mit dem New York Philharmonic, dem Chicago Symphony, dem National Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, den Radio-Sinfonieorchestern von Cleveland, Detroit, Cincinnati und aus Finnland, den Münchner Philharmonikern und dem WDR Rundfunk-Sinfonieorchester. Er war auch auf Asientournee mit dem Luzerner Sinfonieorchester.

Als Dirigent arbeitet James Gaffigan regelmässig an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit. Zu seinen letzten Auftritten zählen La Bohème, Don Giovanni, La Traviata und Le nozze di Figaro an der Wiener Staatsoper; Così fan tutte, La Cenerentola und Falstaff am Glyndebourne Festival; La Traviata an der Norwegischen Oper; Salome an der Staatsoper Hamburg und La Bohème am Opernhaus Zürich. In der vergangenen Saison gab er sein Hausdebüt an der Chicago Lyric Opera mit Così fan tutte und an der Santa Fe Opera mit Ariadne auf Naxos.

James Gaffigan arbeitet auch international mit vielen führenden Orchestern zusammen und geniesst Gastspiele mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Staatskapelle Dresden, den Radio-Orchestern Leipzig und Stuttgart, den Wiener Symphonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Tschechischen Philharmonie, der Philharmonie Seoul und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. In Nordamerika dirigierte er u. a. die Symphonieorchester von St. Louis, Baltimore, Pittsburgh und Toronto.

Geboren in New York, gelang James Gaffigan der internationale Durchbruch, als er 2004 den Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir George Solti gewann. Bis 2009 war er drei Jahre als Associate Conductor beim San Francisco Symphony Orchestra in einer von Michael Tilson Thomas speziell für ihn eingerichteten Position. Davor war er Assistant Conductor beim Cleveland Orchestra, wo er unter Musikdirektor Franz Welser-Möst tätig war.

Weitere Informationen: jamesgaffigan.com