Luzerner Sinfonieorchester | Pilatusstrasse 18 | CH-6003 Luzern | T +41(0)41 226 05 10 | F +41(0)41 226 05 20 | info@sinfonieorchester.ch
Das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) ist das Residenzorchester im KKL Luzern.
Als ältestes sinfonisch besetztes Orchester der Schweiz hat das LSO weit über seine Luzerner Heimat eine internationale Ausstrahlung erlangt. Stark verankert in der weltweit bedeutenden Musikstadt Luzern bietet es mehrere Sinfoniezyklen an. Als Partnerorchester des Luzerner Theaters begleitet es zudem dessen Musiktheaterproduktionen.
Namhafte Dirigenten wissen das spezifische Potenzial des mittelgrossen, weltoffenen und flexiblen Orchesters zu nutzen und prägen es durch ihre künstlerischen Persönlichkeiten. Zu ihnen gehörten in der jüngeren Vergangenheit Marcello Viotti, Olaf Henzold, Jonathan Nott, Christian Arming und John Axelrod.
Gegründet wurde das Luzerner Sinfonieorchester im Jahr 1806. In seiner 200-jährigen Geschichte wurde es zu einem wesentlichen Faktor für Luzerns Renommee als Musikstadt. Das LSO versteht es, die Spielräume zwischen Tradition und Innovation kreativ und überzeugend zu nutzen. Dem klassisch-romantischen Repertoire widmet es sich mit wacher Neugier: Die Fokussierung auf einzelne Komponisten lässt Zyklen entstehen und vertieft das Verständnis ihrer Musik, der Blick auf Repertoire-Raritäten erweitert den Horizont massgeblich.
Innerhalb der Programme ist dem Publikum auch die Pflege zeitgenössischer Musik längst selbstverständlich geworden. Das LSO fördert zeitgenössische Musik. Es vergab jüngst Kompositionsaufträge an Sofia Gubaidulina, Fazil Say, Benjamin Yusupov, David Philip Hefti, Pascal Dusapin und Wolfgang Rihm.
In den Konzerten des Luzerner Sinfonieorchesters treten renommierte Solisten auf wie Julia Fischer, Hilary Hahn, Patricia Kopatchinskaja, Gidon Kremer, Julian Rachlin, Vadim Repin, Arabella Steinbacher, Thomas Zehetmair, Martha Argerich, Piotr Anderszewski, Nicholas Angelich, Lang Lang, Fazil Say, Mischa Maisky, Truls Mørk, Myklos Perenyi, das Arditti Quartett und das Beaux Arts Trio.
Führende Dirigentenpersönlichkeiten wie Michael Gielen, Sir Neville Marriner, Leonard Slatkin, Matthias Bamert, Peter Eötvös, Yakov Kreizberg, Andris Nelsons, Olari Elts, James Gaffigan, Vasily Petrenko und Tugan Sokhiev werden an das Pult des LSO eingeladen. Seit vielen Jahren gastiert auch der ehemalige Chefdirigent Jonathan Nott jährlich beim LSO: In der Saison 2007/08 lancierten Jonathan Nott und das LSO ein mehrjähriges Projekt unter dem Titel «Beyond the horizon – Project JN».
Gastspiele führten das LSO in jüngster Zeit in die Konzerthäuser von Dortmund, Luxemburg, Mailand, an die Münchner Biennale sowie in die Londoner Barbican Hall. Erstmals in der Geschichte des Orchesters ging das LSO im Sommer 2008 auf eine Japantournee und gab – neben zehn anderen Konzerten – sein Debüt in der Suntory Hall. In der Saison 2009/10 stehen weitere Debüts in europäischen Musikzentren an, u. a. in der Victoria Hall in Genf, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris sowie in der altehrwürdigen Laeiszhalle in Hamburg. Bereits zum vierten Mal wird das LSO in der Mailänder Sala Verdi gastieren.
Zwischen den gewichtigen philharmonischen Orchestern der Weltmetropolen und den stilistisch festgelegten Spezialensembles hat sich das Luzerner Sinfonieorchester dank seiner Beweglichkeit, Vitalität und interpretatorischen Kompetenz ein eigenständiges Profil erarbeiten können. Das international wachsende Profil weckt auch das Interesse des CDMarkts: Für das englische Label Nimbus Records hat das LSO drei CDs mit Werken von Schreker, Bernstein, Weill, Krenek, Schönberg und Julius Bürger eingespielt, für das österreichische Label Kairos Werke von Wolfgang Rihm, für Naïve Classique das Violinkonzert von Fazil Say und für BIS Records wurde ein neues Werk von Sofia Gubaidulina eingespielt.
