Lunchkonzerte

Unser Kombi-Angebot -  für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen

Begeistern Sie Ihre Kunden oder Mitarbeiter mit einer Einladung zu einem LSO Lunchkonzert. Im Kombi-Angebot für CHF 70/Person sind Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen. Das Catering serviert Ihnen das KKL-Team ab 11.30 Uhr – in einem für Sie reservierten Bereich im Foyer – just in time! Damit diese Mittagspause für Sie und Ihre Gäste zu einem echten Erlebnis wird. Wir nehmen Ihre Anmeldung gerne bis spätestens 7 Tage vor einem Lunchkonzert entgegen.

karten@sinfonieorchester.ch | Telefon 041 226 05 15

Nachtkonzerte

Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen Rahmen erleben möchten. Die Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzerts, jedoch nicht vor 21.45 Uhr. Eintritt frei für Besucher mit Karten des LSO-Sinfoniekonzerts vom gleichen Abend.

Für alle anderen: Eintritt CHF 10

Kammermusik-Matineen

«Franz Schubert und seine Zeit»

Schuberts Kammermusik ist uns heute dermassen vertraut, dass man leicht vergisst, wie spät sie doch eigentlich den Weg ins Konzertrepertoire gefunden hat. Bis weit über die Mitte des 19. Jahrhunderts hinaus beherrschten neben den Klassikern – Haydn, Mozart und Beethoven – die Werke von Onslow, Cherubini, Spohr, Mendelssohn und Schumann das Repertoire. Und als Schuberts Werke dann bekannter wurden, da hatte sich der musikgeschichtliche Kontext bereits so grundlegend verändert, dass ihnen einerseits etwas Unzeitgemässes anhaftete, sie dazu aber andererseits auch annähernd wirkungslos für Schuberts Zeitgenossen und die ihm unmittelbar nachfolgende Generation von Komponisten blieben. Vielleicht erklärt dies ein wenig den ‹insulären› Ausnahmestatus, der vielen der innert nur gut 18 Jahren entstandenen Werken anhaftet. In den sechs Kammermusik-Matineen dieser Saison werden neben bekannten und weniger bekannten Meisterwerken Schuberts ausdrücklich auch jene Zeitgenossen zu Wort kommen, die zu Schuberts Lebzeiten grosse Popularität genossen, heute hingegen wieder als Entdeckungen gelten können.

 

Horizonte

Liebe Kinder, Jugendliche und Erwachsene

LSO HORIZONTE setzt im diesjährigen Saisonprogramm seinen Schwerpunkt auf Veranstaltungen für jüngere Kinder: Die AHOI-Reihe bietet drei Konzerterlebnisse, bei denen die Verbindung aus Mitmachen, Zuhören und musikalisch-stilistischer Vielfalt zentrales Element ist. Werkstätten wie «Unvollendet» und «Zu Tisch!» nähern sich der Entstehungsweise von Musik aus einem ganz bestimmten Blickwinkel und laden Schülerinnen und Schüler dazu ein, ungewöhnliche eigene Wege des Komponierens zu finden. Menschen mit Behinderungen können sich im Rahmen einer Projektwoche ganz dem Themen kreis Musik und Bewegung widmen und anschliessend auf der Bühne des KKL ihren grossen Auftritt geniessen.

Während der Saison wird es spannende neue Entwicklungen bei LSO HORIZONTE geben. Es lohnt sich, den Newsletter des LSO zu bestellen, um stets auf dem Laufenden zu bleiben. Bis Dezember 2013 wird Johanna Ludwig Ihre Ansprechperson für LSO HORIZONTE sein und ab Januar stehen wir Ihnen im Team zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen anregende und sinnesöffnende Musikerfahrungen!

Ihre und Eure

Diana Lehnert

Reservationen
Für einzelne Konzerte, das AHOI-Abonnement und Tonkajüte-Musikwerkstatt:
041 226 05 15 oder karten@sinfonieorchester.ch.

Allgemeine Informationen und Anmeldungen für Schulangebote
041 226 05 19 oder j.ludwig@sinfonieorchester.ch
 

LSO HORIZONTE wird ermöglicht durch: Josef Müller Stiftung, International Art and Music Foundation, MariaMarina Foundation, Trafigura Foundation

 

Veranstaltungen für Kindergarten und Schule

Konzerte

Im Zauberreich von Baba Jaga
Empfohlen für Kindergarten und 1./2. Schuljahr
Montag, 2. Juni 2014, 10.00 Uhr, Luzern, Matthäuskirche
Mit Musik russischer Komponisten

Preis: CHF 5 pro Schüler/in

Volles Rohr zurück - szenisches Konzert
Empfohlen für Kinder von 6 bis 12 Jahren
21. Jahrhundert: Die Blechblasinstrumente haben Mundstücke und Ventile, die Blechbläser besitzen I-Pods, Facebook-Profile und Mobiltelefone. Was aber passiert, wenn ein Exemplar dieser Spezies auf einen Blechbläser aus dem 15. Jahrhundert trifft, der durch ein seltsames Objekt in die heutige Zeit befördert wurde? Weder mit dem gleichen Musikgeschmack noch mit denselben Kommunikationsmitteln ist da zu rechnen. Da hilft nur eines: Musizieren, um sich zu verstehen! Ein vergnügliches interaktives Konzert mit Musik vom 15.–21. Jahrhundert.

Mit Lucerne Chamber Brass
Konzept: Stephanie Riemenschneider, Diana Lehnert
Bühne: Christian Duss

Dieses Konzert kann für eine Aufführung im Schulhaus im Frühjahr 14 gebucht werden. Das Datum wird individuell vereinbart. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Preis: ab CHF 500 (je nach Anzahl Klassen)

 

Kompositionswerkstätten im Schulhaus

Don Juan
Für Für Kinder oder Jugendliche mit Behinderungen (ab 5. Schuljahr), Projektwoche von Montag, 6. bis Mittwoch, 15. Januar 2014, jeweils ein Halbtag (genaue Zeiten werden mit der Schule abgesprochen). Aufführung: Mittwoch, 15. Januar 2014, 18.30 Uhr, KKL Luzern

Leitung: Isabel Hasler, Céline Shuler, Christina Dietiker

Preis: CHF 15 pro Schüler/in (mit Konzertbesuch am Mittwoch CHF 25)

Unvollendet
Für eine Schulklasse (5. Schuljahr bis Oberstufe möglich). Zeitrahmen: Montag, 10. bis Mittwoch, 26. März 2014 (genaue Daten nach Absprache) Aufführung: Mittwoch, 26. März 2014, 18.30 Uhr, KKL Luzern. Die Schüler/innen erarbeiten zusammen mit dem Perkussionisten Christoph Brunner und der Sängerin Eva Nievergelt ein eigenes Musikstück und lernen dabei grundsätzliche Vorgehensweisen und Überlegungen kennen, wie Musik entstehen kann und was es bedeutet, sie
zu interpretieren. Der Titel der Werkstatt – Unvollendet – bezieht sich auf Franz Schuberts gleichnamige Sinfonie in h-moll.

Leitung: Christoph Brunner, Eva Nievergelt

Preis: CHF 15 pro Schüler/in (mit Konzertbesuch am Mittwoch, 26.3. CHF 25)

 
 

Begegnungen

Auf ein Ohr ....
LSO-Musiker/innen zu Besuch in Schulklassen
 
Erste Termine, jeweils vormittags: Montag, 25. November 2013 / Dienstag, 26. November 2013 / Weitere Daten auf Anfrage. Musiker des Orchesters kommen ins Schulhaus und stehen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Sie berichten von ihrem beruflichen Alltag als Orchestermusiker, spielen für die Kinder und Jugendlichen und musizieren gemeinsam mit ihnen. Falls die Klasse ein anschliessendes Sinfoniekonzert besucht, kann sie «ihre» Musiker dann live auf der Bühne erleben. Dauer: ca. 1 Stunde
 
Preis: CHF 80 pro Durchführung

Generalprobenbesuche

Für jeweils 1 bis 2 Schulklassen, alle Schulstufen
Zu ausgewählten Konzertprogrammen laden wir zu einem Besuch der Generalprobe ins KKL Luzern ein. Vor dem Besuch gibt es eine kurze Einführung zum Orchester und den gespielten Werken. Die Probe dauert von 10.00 bis 13.00 Uhr. Wir empfehlen den Besuch der ersten oder zweiten Probenhälfte. Verfügbare Daten auf Anfrage - bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 
Daten Saison 13/14:
Mittwoch, 4. Dezember 2013/ Mittwoch, 15. Januar 2014/ Donnerstag, 13. Februar 2014/ Mittwoch, 26. März 2014 /Mittwoch, 18. Juni 2014
 
Preis: CHF 5 pro Schüler/in
 
 

Veranstaltungen für Familien

Weihnachtskonzert - Christmas Carols
Empfohlen ab 5 Jahren
Dienstag, 17. Dezember 2013, 18.00 Uhr, KKL Luzern Konzertsaal
Mit weihnachtlicher Musik und Gesang
 
Preis: CHF 5 Kind, CHF 20 Erwachsene
 

Im Zauberreich von Baba Jaga
Empfohlen ab 4 Jahren
Sonntag, 1. Juni 2014, 14.30 Uhr, Luzern, Matthäuskirche
Mit Musik russischer Komponisten

Preis: CHF 10 Kind, CHF 15 Erwachsene

 

Luzerner Theater

Das Luzerner Theater stellt für die kommende Spielzeit folgendes Musiktheaterprogramm
vor, das vom Luzerner Sinfonieorchester begleitet wird.

Die Sparte Oper des Luzerner Theaters widmet die Spielzeit 2013/14 starken Frauen. Ob Angelina
in «La Cenerentola», die es von der Putzfrau zur Prinzessin schafft, oder Carmen, die dank der Opéra comique von Bizet zum Inbegriff der Femme fatale avancierte, ob Händels Alcina, die solange Männer zu verhexen vermag, bis sie selbst in amouröse Abhängigkeit gerät, oder Donizettis Norina, die als unterwürfiges, liebes Mädel Don Pasquale heiratet und danach ihre Krallen zeigt – immer geht es um Frauen mit mythischen Qualitäten, aber auch um Klischeebilder, die sich Männer von ihnen machen. Genau diesen Widerspruch thematisiert auf amüsante Weise auch das Musical «Kiss Me, Kate», das «Der Widerspenstigen Zähmung» nicht nur auf der Bühne, sondern auch innerhalb einer Schauspieltruppe durchexerziert. Das zeitgenössische Schaffen präsentieren wiederum zwei ganz gegensätzliche Werke: die ernste, die Folgen des Holocaust thematisierende Kammeroper «Pnima» von Chaya Czernowin im Rahmen des LUCERNE FESTIVAL und die komische Kinderoper von Elisabeth Naske nach dem Kinderbuchklassiker «Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch» von Michael Ende. 

 

Tickets und Beratung:
T 041 228 14 14, Fax 041 228 14 40 / kasse@luzernertheater.ch
Mo 14.00– 18.30 Uhr / Di–Sa 10.00 – 18.30 Uhr
Abendkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Onlinebuchung und weitere Informationen, sitzplatzgenaue Kartenbestellung unter www.luzernertheater.ch; Änderungen vorbehalten.

 

HSLU – Musik

Partnerschaft Hochschule Luzern – Musik

Mit der gemeinsamen Veranstaltung von Dirigierkursen, Konzerten, Komponistenworkshops und Konzert-Einführungen vertiefen das LSO und die Hochschule Luzern – Musik ihre Partnerschaft und tragen so wesentlich zum Angebot der Musikstadt Luzern bei.
Weitere Informationen unter www.hslu.ch/musik

Gastspiele und Tourneen im In- und Ausland

Als ältestes sinfonisch besetztes Orchester der Schweiz hat das Luzerner Sinfonieorchester LSO weit über seine Luzerner Heimat hinaus eine internationale Ausstrahlung erlangt. Gastspiele führten das LSO in jüngster Zeit ins Grosse Festspielhaus Salzburg, ins Concertgebouw Amsterdam, in die Schostakowitsch-Philharmonie in St. Petersburg, ins Théâtre des Champs Élysées in Paris, ins Festspielhaus Baden-Baden, ins Lingotto-Auditorium Giovanni Agnelli in Turin, in die Suntory Hall Tokyo sowie in die Londoner Barbican Hall. Im Juni 2011 gastierte das LSO während zweier Wochen in den bedeutendsten Konzertsälen Chinas und war somit bereits das zweite Mal in Asien nach einer dreiwöchigen Japantournee im Jahre 2008. Es folgte in November 2011 eine Spanientournee mit vier Konzerten.
In der Saison 2013/14 stehen weitere gewichtige Debüts an, u.a. eine Ersteinladung ans Enescu-Festival in Bukarest, in die Tchaikovsky Hall in Moskau und an das Festival in Locarno-Ascona sowie eine Wiedereinladung an den Kissinger Sommer.

Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 veranstaltet das Luzerner Sinfonieorchester zum dritten Mal die «Tage Russischer Musik Luzern». Die Besucher erwarten unterschiedlichste Konzerte und Veranstaltungen zu allen Tageszeiten. Die verschiedenen Konzertformate machen dabei ebenso den besonderen Reiz von «Zaubersee» aus wie die Veranstaltungsorte: Das moderne KKL Luzern, der historische Zeugheersaal des Hotel Schweizerhof Luzern sowie die intime Atmosphäre der St. Charles Hall in Meggen. Wie bereits bei den zwei vorangegangenen Ausgaben von «Zaubersee» wird die Pflege des reichen kulturellen Erbes russischer Künstler und die lebendige Inspiration, die sie an den Ufern Schweizer Seen fanden, in den Fokus gerückt.
«Zaubersee – Russian Music Lucerne 2014» präsentiert bedeutende Werke grosser russischer Komponisten von einst und heute, lädt aber auch mit weniger Bekanntem das Publikum zu Entdeckungen ein. Darüber hinaus wird das Programm durch Werke erweitert, die von russischer Musik beeinflusst wurden, und durch solche, die ihrerseits Einfluss auf russische Komponisten hatten. Das detaillierte Veranstaltungsprogramm wird voraussichtlich im November 2013 bekannt gegeben.

From the 28th of May to the 1st of June 2014 the Lucerne Symphony Orchestra will play host to the third season of «Russian Music Lucerne». For five days, concertgoers will be able to enjoy a wide array of events. The variety of concerts are as much a part of the charm of «Zaubersee» as are the diverse venues: the modern KKL Lucerne, the historic Zeugheersaal of the Hotel Schweizerhof Luzern and the intimate St. Charles Hall with its lawns sweeping down to the Lake in Meggen among others. As in the first two seasons of «Zaubersee», the festival will focus on the rich cultural treasure of Russian artists as well as the inspiration they found along the shores of the lakes of Switzerland.
«Zaubersee – Russian Music Lucerne 2014» will celebrate important works of great Russian composers from the past and the present, and will also invite the audience to discover lesser known gems. In addition, the concerts will include non-Russian masterpieces influenced by Russian composers, as well as foreign work that inspired the Russians. The detailed program will be available by novembre 2013 (est.).  

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Sinfoniekonzerte

Krystian Zimerman und Brahms

Einzige Schweizer Aufführung von Brahms Klavierkonzert Nr. 1 mit Krystian Zimerman

Mittwoch, 16. April 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Krystian Zimerman und Brahms
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Zimerman Krystian Zimerman, Klavier
18.30 Uhr, Konzerteinführung durch Werner Pfister

18.30 Uhr, Konzerteinführung durch Werner Pfister

Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-Zelter-Briefwechsels und als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen ineinandergreifen.

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel «Egmont» op. 84
Jean Sibelius (1865–1957)
Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 63
Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierkonzert Nr. 1 op. 15  d-Moll

 

Ein ganzes Jahrhundert liegt zwischen den Uraufführungen von Beethovens «Egmont»-Ouvertüre (1810) und der vierten Sinfonie von Jean Sibelius (1911). Aber nicht nur hundert Jahre, sondern Welten liegen zwischen den beiden Werken mit ihrer je eigenen musikalischen Ästhetik. Ziemlich genau in der Mitte dazwischen liegt die Uraufführung des ersten Klavierkonzerts von Johannes Brahms (in Hannover im Januar 1859). Ein Werk, das für damalige Zeiten alle herkömmlichen Dimensionen sprengte und das auch heute noch eine der grössten Herausforderungen für die weltbedeutenden Pianisten darstellt. Krystian Zimerman ist gerade mit diesem Klavierkonzert in einer ganz besonderen Seelenverwandtschaft verbunden, was sich nicht zuletzt in seinen zwei Einspielungen manifestiert, die neue Massstäbe setzten.

 

  

Patronat | VONTOBEL STIFTUNG

Preise 1. Kat CHF 135 | 2. Kat CHF 105 | 3. Kat CHF 75 | 4. Kat CHF 45 | 5. Kat CHF 25
Mittwoch-Abo
Sinfoniekonzerte

Krystian Zimerman und Brahms

Einzige Schweizer Aufführung von Brahms Klavierkonzert Nr.1 mit Krystian Zimerman.

Donnerstag, 17. April 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Krystian Zimerman und Brahms
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Zimerman Krystian Zimerman, Klavier
18.30 Uhr, Konzerteinführung durch Werner Pfister

18.30 Uhr, Konzerteinführung durch Werner Pfister

Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe- Zelter-Briefwechsels und als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen ineinandergreifen.

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel «Egmont» op. 84
Jean Sibelius (1865–1957)
Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 63
Johannes Brahms (1833-1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

 

Ein ganzes Jahrhundert liegt zwischen den Uraufführungen von Beethovens «Egmont»-Ouvertüre (1810) und der vierten Sinfonie von Jean Sibelius (1911). Aber nicht nur hundert Jahre, sondern Welten liegen zwischen den beiden Werken mit ihrer je eigenen musikalischen Ästhetik. Ziemlich genau in der Mitte dazwischen liegt die Uraufführung des ersten Klavierkonzerts von Johannes Brahms (in Hannover im Januar 1859). Ein Werk, das für damalige Zeiten alle herkömmlichen Dimensionen sprengte und das auch heute noch eine der grössten Herausforderungen für die weltbedeutenden Pianisten darstellt. Krystian Zimerman ist gerade mit diesem Klavierkonzert in einer ganz besonderen Seelenverwandtschaft verbunden, was sich nicht zuletzt in seinen zwei Einspielungen manifestiert, die neue Massstäbe setzten.

 

 

Patronat | VONTOBEL-STIFTUNG

Preise 1. Kat CHF 135 | 2. Kat CHF 105 | 3. Kat CHF 75 | 4. Kat CHF 45 | 5. Kat CHF 25
Donnerstag-Abo | Fern-Abo
Kammermusik-Matineen

Kammermusik-Matinee 5

«Franz Schubert und seine Zeit»

Sonntag, 27. April 2014, 11.00 Uhr,  Foyer Luzerner Theater
Gallati Christina Gallati, 1. Violine
Keiko Yamaguchi, Violine
Burger Katrin Burger, Viola
Reich Heiner Reich, Violoncello

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
Quartett Nr. 2 a-Moll op. 13 (1827)
Franz Schubert (1797–1828)
Quartett D-Dur D 94 (1811/12)

Junge Streichquartett-Kunst
Immer wieder ist es spannend zu erleben, wie sich grosse Komponisten – und ihre bedeutenden Werke – aus frühen Anfängen entwickelt haben. Vieles liegt da bereits im Kern vorhanden. Sein zweites Streichquartett schrieb Mendelssohn mit 18 Jahren, und es verrät seine ernsthafte Beschäftigung mit den für ihn vorbildlichen Beethoven-Quartetten. Ganz anders Schubert: Mit 14 Jahren komponierte er bereits sein siebtes Streichquartett. Aufhorchen lässt hier die typisch Schubert’sche Behandlung der Harmonik, die ihm viel wichtiger (und für seine Werke grundlegender) war als ein an Beethoven orientierter motivischer Kompositionsstil: Hier tun sich, nach Beethoven, neue Welten auf.

Preise Preise: CHF 25 | Schüler/Studenten CHF 10 LSO-Mitglieder/Freunde LSO (Andante, Allegro) CHF 20
Kammermusik-Abo
Luzerner Theater

Don Pasquale

Premiere am 27. April 2014

Sonntag, 27. April 2014, 19.00 Uhr,  Luzerner Theater, Luzern
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Michael Wendeberg, Musikalische Leitung

Dramma buffo in drei Akten von Gaetano Donizetti, Text von Giovanni Domenico Ruffini und Gaetano Donizetti

Johannes Pölzgutter, Inszenierung | Werner Hutterli, Bühne | Anna Ardelius, Kostüme | Mark Daver, Choreinstudierung |
Peter Weiss, Licht | Christian Kipper, Dramaturgie
Mit Gesangssolisten und dem Chor des Luzerner Theaters.

Kammermusik-Matineen

Kammermusik-Matinee 6

«Franz Schubert und seine Zeit»

Sonntag, 4. Mai 2014, 11.00 Uhr,  Foyer Luzerner Theater
Christinat Lukas Christinat, Horn
Abächerli Florian Abächerli, Horn
Schulze Philipp Schulze, Horn
Haldimann Jürg Haldimann, Horn

Gioachino Rossini (1792–1868)
Le rendez-vous de chasse
Carl Maria von Weber (1786–1826)
Fantasie aus «Der Freischütz»
Franz Schubert (1797–1828)
Drei Quartette
Ludwig v. Beethoven (1770–1827)
Coriolan-Ouvertüre
Carl Oestreich (1800–1840)
Quartette
Louis Francois Dauprat (1795–1864)
Grand Quartet Op. 26

 

Romantische Hornquartette
Das Horn gilt als das romantische Instrument par excellence – in Webers «Freischütz», wo es bereits in der Ouvertüre den romantischen deutschen Wald beschwört, aber auch in Schuberts letzter Sinfonie, die mit einer langen, sehnsuchtsvollen Hornmelodie beginnt. Auch Jäger-Freuden werden mit dem romantischen Horn assoziiert («Le rendez-vous de chasse»). Erleben Sie eine spannende Entdeckungsreise durch den Melodienreichtum der Schubert-Zeit. Vier Hörner geben dabei den Ton an – sozusagen deutsche Romantik in Viererpotenz.

Preise Preise: CHF 25 | Schüler/Studenten CHF 10 LSO-Mitglieder/Freunde LSO (Andante, Allegro) CHF 20
Kammermusik-Abo
Lunchkonzerte

Lunchkonzert 5

Donnerstag, 8. Mai 2014, 12.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Lunchkonzert 5
Schnyder Oliver Schnyder, Klavier
Schatzman Lisa Schatzman, Violine
Besa Alexander Besa, Viola
Reich Heiner Reich, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Zehn Variationen G-Dur über »Unser dummer Pöbel meint« aus der Oper
«Pilger von Mekka» von C. W. Gluck KV 455
Franz Schubert (1797–1828)
Adagio und Rondo aus Streichquartett D. 487
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Klavierquartett op. 1/1 c-Moll

 

Eine Entdeckungsreise durch die klassische und romantische Welt des Klavierquartetts, die mit vielen Überraschungen aufwartet. Überrascht war nämlich auch Christoph Willibald Gluck, als er am 11. März 1783 in Wien ein Konzert besuchte, in dem Mozart Klavier spielte. Als dieser des älteren Kollegen gewahr wurde, improvisierte er zu dessen Ehren eine Arie aus Glucks Oper «Die Pilger von Mekka» – sicher zu dessen grosser Freude. Mit Überraschungen wartet auch Mendelssohns Opus 1 auf: das geniale Werk eines frühvollendeten 13-Jährigen! Kein Wunder, dass einige Jahre später der Komponistenkollege Robert Schumann bewundernd sagte, Mendelssohn sei «der Mozart des 19. Jahrhunderts».

 

Unser Kombi-Angebot
für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen
Begeistern Sie Ihre Kunden oder Mitarbeiter mit einer Einladung zu einem LSO Lunchkonzert. Im Kombi-Angebot für CHF 70/Person sind Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen. Das Catering serviert Ihnen das KKL-Team ab 11.30 Uhr – in einem für Sie reservierten
Bereich im Foyer – just in time! Damit diese Mittagspause für Sie und Ihre Gäste zu einem echten Erlebnis wird. Wir nehmen Ihre Anmeldung gerne bis spätestens 7 Tage vor einem Lunchkonzert entgegen.
karten@sinfonieorchester.ch | Telefon 041 226 05 15
Preis: CHF 70 (Konzertticket, Lunch und Getränke)

 

In Zusammenarbeit mit dem KKL Luzern

Preise 30
Horizonte

Tonkajüte

Für Kinder von 4 - 10 Jahren - Parallel zum Muttertagskonzert bis zum Konzertende

Sonntag, 11. Mai 2014, 10.45 Uhr,  KKL, Luzern

Parallel zum Muttertagskonzert bieten wir erneut eine Werkstatt für Kinder an. Bunt und fröhlich geht es in doppeltem Sinne zu, denn alles dreht sich rund um das Thema «Karneval». Hector Berlioz’ «Römischer Karneval» und der «Carneval in Venedig» von Johann Strauss sind denn auch die beiden Werke, die die Kinder mit uns live in der zweiten Konzerthälfte erleben werden.

 

In Zusammenarbeit mit Musik- und Kunstvermittlerinnen von LSO und Kunstmuseum Luzern

Preise CHF 10 pro Kind (ab 3. Kind gratis)
Extrakonzert

Aus Oper und Konzert zum Muttertag

Sonntag, 11. Mai 2014, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Aus Oper und Konzert zum Muttertag
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Arman Howard Arman, Leitung
Schnyder Oliver Schnyder, Klavier

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Tanzsuite «The gods go a-begging» (Arr. Sir Thomas Beecham)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 «Jeunehomme»
Gioacchino Rossini (1792–1868)
Ouvertüre zur Oper «L’italiana in Algeri»
Luigi Cherubini (1760–1842)
Ouvertüre zur Oper «Ali-Baba ou Les quarante voleurs»
Hector Berlioz (1803–1869)
«Le carnaval romain», Ouverture caractéristique op. 9
Johann Strauss Vater (1804–1849)
«Erinnerungen an Ernst» («Der Karneval von Venedig»), Fantasie op. 126


Zum Muttertag spielt das Luzerner Sinfonieorchester sozusagen in seiner zweiten Funktion, nämlich als Opernorchester am Luzerner Theater. Und das unter der Leitung von Howard Arman, dem Musikdirektor am Luzerner Theater. Erlesene orchestrale Opernkost gibt denn auch den Ton an, mit italienischen und französischen Ouvertüren, mit einer Referenz an Händel in London sowie mit einer Orchesterfantasie von Vater Johann Strauss, die er dem berühmten Geiger Heinrich Wilhelm Ernst gewidmet hat. Zudem spielt Oliver Schnyder das berühmte «Jeunehomme»-Klavierkonzert. Mozart widmete es der hochbegabten französischen Pianistin Louise Victoire Jenamy, aus der spätere Mozart-Biografen dann aufgrund eines Lesefehlers eine «Mademoiselle Jeunehomme» machten. In Luzern nun spielt es ein veritabler jeune homme …
 

Tonkajüte:
Parallel zum Konzert bieten wir eine Musik-Werkstatt für Kinder von 4 bis 10 Jahren an.

Lunchkonzert
Am Donnerstag, 8. Mai 2014, findet ein Lunchkonzert mit Oliver Schnyder statt.

Preise 1. Kat CHF 110 | 2. Kat CHF 90 | 3. Kat CHF 65 | 4. Kat CHF 45 | 5. Kat CHF 25
Kombi-Abo
Sinfoniekonzerte

Anna Netrebko live in Luzern

Extrakonzert - einziges Konzert in der Schweiz.

Sonntag, 18. Mai 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Anna Netrebko live in Luzern
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Armiliato Marco Armiliato, Leitung
Netrebko Anna Netrebko, Sopran
Massi Riccardo Massi, Tenor

Verdi und Verismo
Die grössten Opern-Arien von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Arrigo Boito und Francesco Cilea.

Ein Aufschrei grenzenloser Begeisterung ging durch die Medienwelt, als Anna Netrebko anlässlich der Salzburger Festspiele Verdis «Traviata» sang und die Aufführung weltweit live übertragen wurde. Seither nimmt die Anziehungskraft der russischen Operndiva immer grössere Ausmasse an. Denn Anna Netrebko ist eine aussergewöhnliche Sängerin – ungemein intensiv und kompromisslos in ihrer Emotionalität. Längst erreicht sie mit ihrer unvergleichlichen Gesangs- und Darstellungskunst ein Millionenpublikum und hat es als schillernde Repräsentantin einer neuen Generation von Opernsängern geschafft, die klassische Musik aus ihrem Elfenbeinturm zu befreien. Der Schwerpunkt ihrer Operntätigkeit liegt im italienischen Fach – und genau das präsentiert sie in Luzern: Arien aus beliebten Opern von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Arrigo Boito und Francesco Cilea.

Bitte beachten Sie, dass das Programm noch inhaltlichen Änderungen unterliegen kann.

Ihr Geschenk
Als Erinnerung an den unvergesslichen Konzertabend erhalten Sie nach der Veranstaltung (an den Ausgängen des Konzertsaals) ein Exemplar von «Verdi» – der neuen Aufnahme mit Anna Netrebko für die Deutsche Grammophon!

Keine ermässigten Karten für dieses Konzert


In Zusammenarbeit mit :

U LIVE UND THE CLASSICAL COMPANY SWITZERLAND
 

Preise 1. Kat CHF 250 | 2. Kat CHF 190 | 3. Kat CHF 140 | 4. Kat CHF 90 | 5. Kat CHF 40
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Eröffnungskonzert

Mittwoch, 28. Mai 2014, 19.30 Uhr,  Hotel Schweizerhof Luzern
Eröffnungskonzert
Maisky Mischa Maisky, Violoncello
Maisky Lily Maisky, Klavier
Trifonov Daniil Trifonov, Klavier

Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Lieder aus op. 3, 4, 14, 21, 23, 34
Pjotr Tschaikowsky (1840-1893)
Thema und Variationen aus den Sechs Stücken für Klavier, op. 19 Nr. 6
Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Variationen über ein Thema von Chopin, op. 22

 

2-Gang Menu im Hotel Schweizerhof Luzern (exkl. Getränke; Dessert & Kaffee offeriert): CHF 65

Vor dem Konzert um 18.00 Uhr wird im Hotel Schweizerhof Luzern ein exklusives 2-Gang Menu angeboten.
Vouchers für das Dinner sind im LSO Kartenbüro erhältlich. 

 

Zur Eröffnung von Zaubersee 2014 tun sich Jugend und Erfahrung zusammen, um die Werke zweier grosser russischer Komponisten zur Aufführung zu bringen. Der beliebte Cellist Mischa Maisky und seine Tochter Lily spielen für das Cello transkribierte Lieder von Rachmaninoff. Maiskys Lehrer Rostropowitsch nannte dieses Instrument einmal «einen Helden, wegen seiner Tenorstimme, die es zu einem grossen Redner macht».
Der 22-jährige Daniil Trifonov, inzwischen ein weltbekannter Pianist, ist bereits zum dritten Mal zu Gast bei Zaubersee. Er wird uns mit seinem wunderbaren Klavierspiel Tschaikowsky als Ausdruck von Schumann und Rachmaninoff als Ausdruck von Chopin vorstellen. Trifonov mag jung sein, aber wie Martha Argerich über ihn sagt: «Was er mit seinen Händen macht, ist technisch unglaublich. Auch sein Anschlag ist bemerkenswert – er kann zart, aber auch dämonisch sein. So etwas habe ich noch nie zuvor gehört.»

 

Youth and experience join forces to open Zaubersee 2014 with works by two great Russian composers. The beloved cellist Mischa Maisky and his daughter Lily play songs by Rachmaninoff, transcribed for the cello, “a hero,” as Maisky’s teacher Rostropovich once said, “because of its tenor voice…like a great orator.” Twenty-two year old Daniil Trifonov returns to Zaubersee for the third time on a tide of world acclaim, with a display of magnificent pianism – Tchaikovsky by way of Schumann, and Rachmaninoff by way of Chopin. Trifonov may be young, but as Martha Argerich says about him, “What he does with his hands is technically incredible. It’s also his touch – he has tenderness and also the demonic element. I never heard anything like that!” 

Preise CHF 110
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Das russische Akkordeon

Donnerstag, 29. Mai 2014, 15.00 Uhr,  Hotel Schweizerhof Luzern
Sidorova Ksenija Sidorova, Akkordeon

Artyom Nyzhnyk (*1980)
Sansara (Weltpremiere)
Pjotr Tschaikowsky (1840-1893)
Die Jahreszeiten, op. 37a, Mai
Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Morceaux de Salon, op. 10, Barcarolle
Alfred Schnittke (1934-1998)
Revis. Ein Märchen
1. Die Kindheit von Tschitschikow
2. Die Beamten
3. Walzer
4. Polka (Der Mantel)


Die 25-jährige Russin Ksenija Sidorova hat die Welt der klassischen Musik im Sturm erobert – mit einem Instrument, das eher mit Volksmusik in Verbindung gebracht wird. Unter Beweis gestellt hat sie ihre Vielseitigkeit mit Transkriptionen der Musik klassischer Meister wie Tschaikowsky und Rachmaninoff sowie Alfred Schnittke, dessen Märchen von Gogols Der Mantel inspiriert wurden (am letztjährigen Zaubersee in Yuri Norsteins wunderbarem, noch unvollendetem Animationsfilm zu sehen). Eine Weltpremiere ist Sidorovas Aufführung von Sansara, einem Stück des jungen ukrainischen Komponisten Artem Nyzhnyk, der auch das Bajan, das russische Knopfakkordeon, spielt.


Twenty-five year old Russian born Ksenija Sidorova has stormed into the classical world with an instrument more often associated with popular song. But she has shown her versatility in transcriptions of work by classical masters, like Tchaikovsky, Rachmaninoff, and Alfred Schnittke, whose fairytales are inspired by Gogol’s The Overcoat (seen in the great unfinished animated film of Yuri Norstein at last year’s Zaubersee). Sidorova’s performance of Sansara, by the young Ukrainian composer and bayan (Russian button accordion) player Artem Nyzhnyk, will be a world premiere.

 

Preise CHF 30
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Abendkonzert I

Klaviersonaten und Préludes

Donnerstag, 29. Mai 2014, 19.30 Uhr,  Hotel Schweizerhof Luzern
Abendkonzert I
Lugansky Nikolai Lugansky, Klavier
Baeva Alena Baeva, Violine
Maisky Mischa Maisky, Violoncello

Sergei Prokofjew (1891-1953)
Klaviersonate Nr. 4 in c-Moll, op. 29
Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Préludes, op. 32
Trio élégiaque Nr. in 2 d-Moll, op. 9

 

3-Gang Menu im Hotel Schweizerhof Luzern (inkl. Kaffee, exkl. Getränke): CHF 80

Vor dem Konzert um 18.00 Uhr wird im Hotel Schweizerhof Luzern ein exklusives 3-Gang Menu angeboten.
Vouchers für das Dinner sind im LSO Kartenbüro erhältlich. 


«Seit er vor zwanzig Jahren als junger Tastenlöwe auf dem internationalen Parkett auftauchte, hat die Kunst dieses russischen Pianisten an Tiefe gewonnen, aber er bleibt einer der letzten wahren Vertreter des goldenen sowjetischen Klavierzeitalters.» (Michael Church, The Independent, August 2013)

Der in Moskau geborene Nikolai Lugansky tritt zum ersten Mal bei Zaubersee auf und spielt für uns eine von Prokofjews innigsten Klaviersonaten. Die Sonate Nr. 4 ist seinem engen Freund Maximilian Schmidthof gewidmet, vielleicht auch in Erinnerung an dessen Selbstmord.
Leichtfüssig und extrovertiert schliessen Rachmaninoffs Préludes op. 32 von 1910 die Reihe von 24 Préludes ab, die der Komponist 1892 begann. Als Rachmaninoff ein Jahr später vom Tod Tschaikowskys erfuhr, komponierte er das Trio élégiaque Nr. 2 (Zur Erinnerung an einen grossen Künstler), das von Nikolai Lugansky und Mischa Maisky zusammen mit der jungen russischen Geigerin Alena Baeva zur Aufführung gebracht wird.

 

“Since his emergence as a young tiger on the international circuit twenty years ago, this Russian pianist’s artistry has mellowed, but he remains one of the last true representatives of Soviet pianism’s golden age.” (Michael Church, The Independent, August 2013)

Moscow-born Nikolai Lugansky makes his Zaubersee premiere with one of Prokofiev’s most introspective sonatas for piano, dedicated to and perhaps in memory of the suicide of the composer’s close friend Maximilian Schmidthof.
Volatile and extroverted, Rachmaninoff’s op. 32 Preludes from 1910 finish the set of 24 Preludes the composer began in 1892. That next year, hearing of the death of Tchaikovsky, he wrote his
Trio élégiaque No. 2 (In Memory of a Great Artist), here featuring Lugansky and Maisky, joined by the young Russian violinist Alena Baeva.

Preise CHF 50
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Lunchkonzert I

Freitag, 30. Mai 2014, 12.30 Uhr,  St. Charles Hall Meggen
Danel Quartett Danel Quartett

Pjotr Tschaikowsky (1840-1893)
Streichquartett Nr. 3 in es-Moll, op. 30
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Elegie für Streichquartett (nach Katerinas Arie aus dem dritten Akt von Lady Macbeth von Mzensk), op. 29
Mieczyslaw Weinberg (1919-1996)
Streichquartett Nr. 6, op. 35

 

Lunch in der St. Charles Hall Meggen CHF 25. 

Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit, ab 11.30 Uhr in der St. Charles Hall Meggen einen leichten Lunch einzunehmen.
Vouchers für den Lunch sind im LSO Kartenbüro erhältlich. 


Zaubersee 2014 beginnt mit diesem ersten von zwei Konzerten eine Entdeckungsreise durch das Werk von Mieczysław Weinberg, der erst in jüngster Zeit als der dritte bedeutende sowjetische Komponist neben Schostakowitsch und Prokofjew anerkannt wird. Unser Reiseführer ist das belgische Danel-Quartett, das sich als Förderer von Weinbergs Musik hervorgetan hat. Weinberg wurde kurz nach dem Ersten Weltkrieg in Polen geboren. Er fand vor den Nazis Zuflucht in der Sowjetunion und entkam so knapp der Tragödie, die seiner jüdischen Familie den Tod brachte. Die Freundschaft mit Schostakowitsch half Weinberg nicht nur in den antisemitischen Säuberungsaktionen Stalins, sondern hatte auch Einfluss auf die Werke beider Komponisten.


Zaubersee 2014 begins its exploration of the work of Mieczysław Weinberg – only recently recognized as the third great Soviet composer beside Shostakovich and Prokofiev – with the first of two recitals featuring Weinberg’s number one champion – the Belgian Danel Quartet. Born in Poland just after World War I, Weinberg fled the Nazis in Poland – barely escaping the tragedy that destroyed his Jewish family to the safe haven of the Soviet Union. His friendship with Shostakovich not only helped Weinberg survive the antisemitic purges of Stalin, but influenced the compositions of both men.

Preise CHF 30
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Literatur und Musik

Tolstoi: Luzern

Freitag, 30. Mai 2014, 15.00 Uhr,  Hotel Schweizerhof Luzern
Literatur und Musik
Hunger-Bühler Robert Hunger-Bühler, Erzähler
Sidorova Ksenija Sidorova, Akkordeon

Lew Tolstoi (1828–1910)
«Luzern»  

 
«Gestern Abend bin ich in Luzern angekommen und im besten hiesigen Hotel, dem Schweizerhof, abgestiegen.»

So beginnt die vom jungen Lew Tolstoi während seiner frühen Schweizer Reisen verfasste Kurzgeschichte «Luzern». Der Schweizer Schauspieler Robert Hunger-Bühler erzählt die Geschichte eines Reisenden und seine Zufallsbekanntschaft mit einem hiesigen Musiker in eben dem Hotel Schweizerhof, wo die Geschichte spielt und geschrieben wurde. Begleitet wird er von der Akkordeonvirtuosin Ksenija Sidorova.

 
“Yesterday evening I arrived at Lucerne, and put up at the best inn there, the Schweizerhof.”

So begins the short story “Lucerne”, written by the young Leo Tolstoy during his early travels in Switzerland.  Swiss actor Robert Hunger-Bühler tells the tale of a traveler and his chance encounter with a local musician in the very Hotel Schweizerhof where the story was set and written, accompanied by accordion virtuoso, Ksenija Sidorova.

Preise CHF 30
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Abendkonzert II

Mozart und Salieri & Rachmaninoff

Freitag, 30. Mai 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Shokhakimov Aziz Shokhakimov, Leitung
Bamert Matthias Bamert, Leitung
Trifonov Daniil Trifonov, Klavier
Kotlinski Daniel Kotlinski, Bariton
Radchenko Sergej Radchenko, Tenor
Ensemble Corund Ensemble Corund
Schatzman Lisa Schatzman, 1. Violine
Pashchenko Olga Pashchenko, Klavier

Alexander Borodin (1833-1887)
Overture aus "Fürst Igor"
Sergei Rachmaninoff (1871-1943)
Klavierkonzert Nr. 1, op. 1
Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908)
Mozart und Salieri, op. 48
In freundschaftlicher Zusammenrarbeit mit dem Festival Kissinger Sommer.


Das Luzerner Sinfonieorchester beteiligt sich an Zaubersee mit einem Konzert selten gespielter Meisterwerke. Unter dem jungen usbekischen Dirigenten Aziz Shokhakimov hören wir Daniil Trifonov mit Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 1, das dieser mit achtzehn Jahren niederschrieb und fünfundzwanzig Jahre später vollständig überarbeitete.
Dann führt der beliebte Schweizer Dirigent Matthias Bamert das LSO und die Sänger Sergei Radchenko und Daniel Kotlinski durch eine konzertante Fassung von Rimski-Korsakows Oper Mozart und Salieri. Diese Geschichte von Genialität und Blasphemie basiert auf Puschkins Versdrama von 1832, das auch Peter Shaffers Stück Amadeus und den gleichnamigen, berühmten Film von Miloš Forman angeregt hat.


The Lucerne Symphony Orchestra joins Zaubersee with an evening of spectacular rarities. Under the baton of young Uzbek conductor Aziz Shokhakimov, Daniil Trifonov plays Rachmaninoff’s First Piano Concerto, first drafted by the composer at the age of 18 and thoroughly revised twenty-five years later.
Beloved Swiss conductor Matthias Bamert then leads the LSO and soloists Sergey Radchenko and Daniel Kotlinski in a concert version of Rimsky-Korsakov’s opera
Mozart and Salieri, a story of genius and blasphemy, based on Pushkin’s verse drama (1832) that also inspired Peter Shaffer’s play Amadeus of 1979 and the famous movie by Miloš Forman.

 

Preise 1. Kat CHF 110 | 2. Kat CHF 90 | 3. Kat CHF 60 | 4. Kat CHF 45
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Lunchkonzert II

Samstag, 31. Mai 2014, 12.30 Uhr,  St. Charles Hall Meggen
Lunchkonzert II
Danel Quartett Danel Quartett
Scheps Olga Scheps, Klavier

Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Variationen über ein Thema von Corelli, op. 42
Sergei Prokofjew (1891-1953)
Suggestion Diabolique, op. 4, Nr. 4
Mieczyslaw Weinberg (1919-1996)
Klavierquintett op. 18

 

Lunch in der St. Charles Hall Meggen CHF 25. 

Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit, ab 11.30 Uhr in der St. Charles Hall Meggen einen leichten Lunch einzunehmen.
Vouchers für den Lunch sind im LSO Kartenbüro erhältlich. 


Das Danel-Quartett setzt seine Würdigung des Œuvres von Mieczysław Weinberg fort mit der Aufführung seines Klavierquintetts von 1945. Es entstand somit fünf Jahre nach dem seines Freundes Schostakowitsch. Ausserdem hören wir die junge deutsch-russische Pianistin Olga Scheps mit Prokofjews Suggestion diabolique – der britische Kritiker Geoffrey Norris nannte das Stück eine «wilde Miniatur» – und mit Rachmaninoffs Variationen über ein Thema von Corelli. Diese beruhen in Wahrheit nicht auf einem Thema aus Corellis Hand, sondern auf einer von Corellis eigenen Variationen über die Melodie La Folia.


The Danel Quartet continues its celebration of the work of Mieczysław Weinberg with his Piano Quintet, written in 1945, five years after the quintet of his friend Shostakovich. They are joined by the young German-Russian pianist Olga Scheps playing what British critic Geoffrey Norris calls Prokofiev’s “ferocious miniature,” Suggestion diabolique, and Rachmaninoff’s Variations on a Theme of Corelli, which in fact is not based on a theme written by Corelli, but on Corelli’s own variations on the tune La Folia.

Preise CHF 30
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Konzert und Gespräch

Jüdische Einflüsse in der russischen Musik

Samstag, 31. Mai 2014, 15.00 Uhr,  St. Charles Hall Meggen
Konzert und Gespräch
Danel Quartett Danel Quartett
Scheps Olga Scheps, Klavier
Krkuleski Stojan Krkuleski, Klarinette

Sergei Prokofjew (1891-1953)
Ouvertüre über hebräische Themen, op. 34
 

Gespräch mit
David Fanning
Michelle Assay
Marc Danel
Jonathan Levi

Das Gespräch findet auf Englisch statt.


Der britische Musikwissenschaftler David Fanning und seine französisch-iranische Frau, die Pianistin Michelle Assay, haben in den letzten Jahren entscheidend dazu beigetragen, dass Mieczysław Weinberg wieder seinen verdienten Platz in der russischen Musik erhält. An diesem Gespräch über Weinberg, über seine Verbindungen zu Schostakowitsch, Prokofjew und anderen sowjetischen Komponisten sowie über die Bedeutung jüdischer Melodien für die russische Musik nimmt auch Marc Danel teil, der erste Geiger des Danel-Quartetts. Das auf Englisch geführte Gespräch wird moderiert von Jonathan Levi, dem künstlerischen Berater von Zaubersee, und eröffnet mit Prokofjews selten aufgeführter Ouvertüre über hebräische Themen, die während dessen enttäuschender ersten Reise in die Vereinigten Staaten entstand.


British musicologist David Fanning and his French-Iranian wife, pianist Michelle Assay, have led the charge in recent years to set Mieczysław Weinberg in his key position in the pantheon of Russian music. They are joined by Marc Danel, first violinist of the Danel Quartet, in a discussion of Weinberg, his relationships with Shostakovich, Prokofiev and other Soviet composers, and the place of Jewish themes in Russian music. Zaubersee’s Artistic Advisor Jonathan Levi moderates the discussion in English, which opens with Prokofiev’s rarely-performed Overture on Hebrew Themes, written during Prokofiev’s first disappointing trip to the United States.

Preise CHF 30
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Abendkonzert III

Gidon Kremer und das russische Akkordeon

Samstag, 31. Mai 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Abendkonzert III
Kremerata Baltica Kremerata Baltica, Ensemble
Kremer Gidon Kremer, Violine
Grazinyte Mirga Grazinyte, Leitung
Sidorova Ksenija Sidorova, Akkordeon
Bekavac Mate Bekavac, Klarinette

Arturs Maskats (*1957)
Midnight in Riga (Schweizer Erstaufführung)
Leonard Bernstein (1918-1990)
Serenade nach Platos Symposion
Efrem Podgaits (*1949)
"Viva Voce" - Concerto Nr. 2 für Akkordeon und Kammerorchester
Mieczyslaw Weinberg (1919-1996)

Kammersinfonie Nr. 4, op. 153

 

Gidon Kremer wird nicht nur als einer der weltbesten Geiger gepriesen, sondern auch als unerschrockener Entdecker neuer musikalischer Welten. Für Zaubersee 2014 bringt er mit seinem Ensemble Kremerata Baltica ein Programm mit, das die Grenzen dessen sprengt, was man als russische Musik definiert.
Die in Litauen geborene Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla, Preisträgerin des angesehenen Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award von 2012, führt durch einen geografisch weit gespannten Abend: Wir hören ein Bajankonzert (russisches Knopfakkordeon) des Moskauers Efrem Podgaits, der für seine vielen Kinderopern und -konzerte bekannt ist; eine Schweizer Uraufführung des Letten Artūrs Maskats, dessen Werk aus der Welt des Tanzes und der Poesie schöpft; und eine Kammersinfonie des polnischstämmigen sowjetischen Komponisten Mieczysław Weinberg.
Nicht zuletzt ist Gidon Kremer als Solist in Serenade von Leonard Bernstein zu hören, einem Stück, das seinem Wesen nach ein Violinkonzert ist. Bernstein war nicht nur der Sohn ukrainischer Immigranten, sondern reiste als neu eingesetzter Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker auch mit dem Orchester im Jahr 1959, mitten im Kalten Krieg, in die Sowjetunion.


Gidon Kremer has been praised not only as one of the world’s leading violinists but as an intrepid explorer of new musical worlds. He guides his Kremerata Baltica into Zaubersee 2014 with a program that pushes at the boundaries of the definition of Russian music. 
Lithuanian-born Mirga Gražinytė-Tyla won the prestigious Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award in 2012. She conducts a program that includes a Bayan concerto (Russian button accordion) from Moscow by Efrem Podgaits, known for his many children’s operas and concerti; a Swiss premiere from Riga by Artūrs Maskats, whose work draws from the worlds of dance and poetry; a Chamber Symphony from the Polish-born Soviet composer Weinberg.
And finally, Kremer solos in
Serenade, a violin concerto in essence by Leonard Bernstein, who was not only the son of Ukrainian immigrants, but as the new conductor of the New York Philharmonic, led the orchestra to the Soviet Union in 1959 at the height of the Cold War.

 

Preise 1. Kat CHF 110 | 2. Kat CHF 90 | 3. Kat CHF 60 | 4. Kat CHF 45
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Schlusskonzert

Sonntag, 1. Juni 2014, 11.00 Uhr,  St. Charles Hall Meggen
Schlusskonzert
Paik Kun Woo Paik, Klavier

Alexander Skrjabin (1872-1915)
24 Préludes, op. 11
Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Klaviersonate Nr. 1 in d-Moll, op. 28


Seine einfühlsamen Interpretationen von Skrjabin haben verschiedene Kritiker dazu veranlasst, den gebürtigen Koreaner Kun Woo Paik als «Poeten des Klaviers» zu bezeichnen. Wie Chopin bei seinen 24 Préludes arbeitete Skrjabin acht Jahre lang an seinem Zyklus – in Moskau, Dresden, Heidelberg, Amsterdam und in seinem Haus in Vitznau am Vierwaldstättersee. Von Vitznau ist es nur eine kurze Bootsfahrt nach Hertenstein und zu Rachmaninoffs Villa Senar, die der Komponist in Erinnerung an das verlorene russische Landgut Iwanowka erbaute. Dort wiederum konnte Rachmaninoff im Frühling 1908 nach vielen Mühen seine Erste Klaviersonate abschliessen.


His sensitivity to the work of Scriabin has led critics to praise Korean-born Kun Woo Paik as “a poet of the piano.” Taking Chopin’s 24 Preludes as his model, Scriabin wrote his set over the course of eight years—in Moscow, Dresden, Heidelberg, Amsterdam and at his home in Vitznau on Lake Lucerne. From Vitznau, it is a short boat ride to Hertenstein and Rachmaninoff’s Villa Senar, which the composer built in memory of his lost Russian estate Ivanovka, where he finished the torturous composition of his first Piano Sonata in the spring of 1908.

Preise CHF 30
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Im Zauberreich von Baba Jaga

Kinderkonzert

Sonntag, 1. Juni 2014, 14.30 Uhr,  Matthäuskirche Luzern

Mit Werken von Tschaikowsky, Mussorgsky, Rimski-Korsakov, Prokofjew, Ljadow, 
Arensky u.a.


Mit Anja Röhn, Violine
Vincent Hering, Klarinette
Markus Boppart, Fagott
Raphael Christen, Perkussion
N.N., Klavier 

Uta Sailer, 
Moderation 

Konzept: Anastasia Reiber / mini.musik

Illustrationen für Beamerprojektionen: Alexej Schewtschenko
Musikarrangements: Margarita Demidenko

Dauer: ca. 60 Minuten

Im russischen Zauberwald geht es lustig und auch ein wenig geheimnisvoll zu. Die Hexe Baba Jaga wohnt dort in einer Hütte, die auf Hühnerfüssen steht. Natürlich kann sie auch zaubern – aber nur Gutes! Eines Tages trifft sie den schönen Iwan Zarewitsch, dem seine Braut Wassilissa gestohlen wurde. Gemeinsam mit dem Waldgeist Leschij, der Sumpfhexe Kikimora und dem Kater Bajun hilft sie Iwan, seine Braut zurückzuholen.

The enchanted Russian forest is lots of fun and even a little mysterious. Baba Yaga the witch lives here in a hut that stands on chicken’s feet. Of course she can make magic – but only in a good way! One day she meets the handsome Ivan Tsarevich, whose bride Vasilisa was stolen from him. With the help of the forest spirit Leshy, the swamp witch Kikimora and the cat Bayun, Baba Yaga returns Ivan’s bride safely back to him.

Preise CHF 10 Kind | CHF 15 Erwachsene
AHOI- Abo
Zaubersee - Russian Music Lucerne 2014

Kinoabend

Sonntag, 1. Juni 2014, 20.00 Uhr,  stattkino Luzern
Kinoabend
Kremer Gidon Kremer, Moderation

Winni Puch
UdSSR 1969, ca. 10 Min., Russisch/d
Regie: Fjodor Chitruk (1917–2012)
Musik: Mieczysław Weinberg (1919–1996)


Wenn die Kraniche ziehen
UdSSR 1957, 95 Min., Russisch/d,f
Regie: Michail Kalatosow (1903–1973)
Musik: Mieczysław Weinberg (1919–1996)

 

Ein dem sowjetischen Filmschaffen gewidmeter Abend – kuratiert vom Violonisten, Schriftsteller und Filmliebhaber Gidon Kremer. Er zeigt zwei seiner russischen Lieblingsfilme, deren Musik von Mieczysław Weinberg stammt. 


Zwei Filme mit Musik von Mieczysław Weinberg, ausgewählt und vorgestellt von Gidon Kremer, beschliessen Zaubersee 2014. Winni Puch wurde in den 1970ern zu einem der beliebtesten Animationsfilme in der Sowjetunion. «Heute kennt fast jeder in Russland das erste Lied von Winni Puch», meint die Pianistin und Weinberg-Kennerin Michelle Assay, «aber kaum jemand kennt dessen Komponisten.» Wenn die Kraniche ziehen schildert die Geschichte einer russischen Familie, die auseinandergerissen wird, als der Sohn Soldat wird. Der Film erhielt die Palme d’or beim Festival von Cannes 1958. Er verdankt seinen internationalen Erfolg sowohl der ungewohnten Dichte der Bilder und der herausragenden Kameraarbeit als auch der unpathetischen Schilderung des Krieges.


Zaubersee 2014 closes with two films chosen and introduced by Gidon Kremer, featuring soundtracks by Mieczysław Weinberg. Vinni Pukh became one of the most beloved animated films in the Soviet Union in the 1970’s. “Today almost everyone in Russia knows the first song of Vinni Pukh,” says pianist and Weinberg scholar Michelle Assay, “though very few could name the composer.” The Cranes are Flying, the story of a Russian family torn apart when the son enlists in the army, won the Palme d’or at the Cannes Film Festival in 1958. The film has enjoyed international success on account of its striking density of imagery, its outstanding cinematography, and for its stark portrayal of war.

Preise CHF 30
Luzerner Theater

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Premiere am 5. Juni 2014 – Koproduktion mit der Oper Graz

Donnerstag, 5. Juni 2014, 19.30 Uhr,  Luzerner Theater, Luzern
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Michael Wendeberg, Musikalische Leitung

Komische Oper in zwei Akten von Elisabeth Naske, Text von Theresita Colloredo, nach Michael Ende

Dominique Mentha, Inszenierung
Werner Hutterli, Bühne | Susanne Boner, Kostüme | David Hedinger, Licht
Christian Kipper, Dramaturgie | Mit Gesangssolisten des Luzerner Theaters.
 

Sinfoniekonzerte

Doppelkonzert

Mittwoch, 18. Juni 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Doppelkonzert
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Capuçon Renaud Capuçon, Violine
Angelich Nicholas Angelich, Klavier
18.30 Uhr, klingende Konzerteinführung mit dem Ensemble Helix der Hochschule Luzern. Gabriela Kaegi, Moderation

18.30 Uhr, klingende Konzerteinführung mit dem Ensemble Helix der Hochschule Luzern. Gabriela Kaegi, Moderation

Gabriela Kaegi studierte Musikwissenschaft an der Universität Freiburg i.Ue. (lic. phil. 2002). Regieassistenzen brachten sie u.a. ans Opernhaus Zürich und ans Theater Luzern. Seit 1986 arbeitet sie als Moderatorin und Musikjournalistin und seit 1988 ist sie Redaktorin bei Radio DRS 2. Zu ihren
Tätigkeiten gehört die Opernberichterstattung.

Martin Jaggi (*1978)
Uraufführung einer Auftragskomposition des LSO
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll
Robert Schumann (1810–1856)
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Konzert Allegro mit Introduktion d-Moll op. 134


Sie waren nicht nur Kollegen, sondern miteinander befreundet. Was Schumann an Mendelssohn besonders bewunderte: «Sein Urteil in musikalischen Dingen, namentlich über Kompositionen … Sein Lob galt mir immer das Höchste – die höchste letzte Instanz war er.» Die Gegenüberstellung zweier ihrer Werke gewinnt hier einen besonderen Reiz dadurch, dass es sich bei Mendelssohns Doppelkonzert um ein eher selten gespieltes Jünglingswerk eines erst 14-Jährigen handelt, bei Schumanns Vierter hingegen um dessen vielleicht populärste Sinfonie. Zwei Aspekte der deutschen Romantik – und beide sozusagen gespiegelt im schweizerischen musikalischen Hier und Heute: in einer neuen Komposition von Martin Jaggi.
 

 

Nachtkonzert
Am Mittwoch, 18. Juni 2014, findet ein Nachtkonzert mit Nicholas Angelich statt.

Lunchkonzert
Am Donnerstag, 19. Juni 2014, findet ein Lunchkonzert mit Renaud Capuçon und Nicholas Angelich statt.

Mit freundlicher Unterstützung der Artephila Stiftung.

 

Patronat | STIFTUNG FÜR DAS LUZERNER SINFONIEORCHESTER
 

Preise 1. Kat CHF 110 | 2. Kat CHF 90 | 3. Kat CHF 65 | 4. Kat CHF 45 | 5. Kat CHF 25
Mittwoch-Abo | Senioren-Abo
Luzerner Theater

Harold Lloyd: Der kleine Bruder

Mittwoch, 18. Juni 2014, 19.30 Uhr,  Luzerner Theater, Luzern
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO

Stummfilmkomödie von Harold Lloyd mit Orchesterbegleitung Musik von Carl Davis

Preise 1. Kat CHF 105 | 2. Kat CHF 85 | 3. Kat CHF 65 | 4. Kat CHF 45 | 5. Kat CHF 25
Nachtkonzerte

Nachtkonzert 4

Mittwoch, 18. Juni 2014, 21.45 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Nachtkonzert 4
Angelich Nicholas Angelich, Klavier

Robert Schumann (1810–1856)
«Kinderszenen» op. 15

 

Ein Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die Nicholas Angelich in einem kammermusikalischen Rahmen erleben möchten. Die Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzerts, jedoch nicht vor 21.45 Uhr.

Eintritt frei für Besucher mit Karten des LSO-Sinfoniekonzerts vom gleichen Abend.

Preise 10
Lunchkonzerte

Lunchkonzert 6

Donnerstag, 19. Juni 2014, 12.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Lunchkonzert 6
Capuçon Renaud Capuçon, Violine
Moreau Edgar Moreau, Violoncello
Angelich Nicholas Angelich, Klavier

Robert Schumann (1810–1856)
5 Stücke im Volkston, op. 102,
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-Moll op. 105
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
Klaviertrio Nr. 1, d-Moll op. 49


Erst Beethoven gelang es, das Violoncello aus seinem bis anhin gefristeten solistischen Schattendasein zu befreien und es zu einem der Geige und dem Klavier ebenbürtigen Soloinstrument zu machen. Davon profitierten seine unmittelbaren Nachfolger Mendelssohn und
Schumann. Und es hat in diesem Lunchkonzert seinen ganz besonderem Reiz, eingangs in den beiden Werken von Schumann die Wirkung des Sologespanns Violoncello/Klavier mit dem Duoteam Violine/Klavier zu vergleichen. Und Mendelssohns Klaviertrio schliesslich bietet den drei Instrumenten eine hervorragende Gelegenheit für einen echt romantischen Wettstreit zu dritt. Da schwelgen die Emotionen.

 

Unser Kombi-Angebot
für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen
Begeistern Sie Ihre Kunden oder Mitarbeiter mit einer Einladung zu einem LSO Lunchkonzert. Im Kombi-Angebot für CHF 70/Person sind Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen. Das Catering serviert Ihnen das KKL-Team ab 11.30 Uhr – in einem für Sie reservierten
Bereich im Foyer – just in time! Damit diese Mittagspause für Sie und Ihre Gäste zu einem echten Erlebnis wird. Wir nehmen Ihre Anmeldung gerne bis spätestens 7 Tage vor einem Lunchkonzert entgegen.
karten@sinfonieorchester.ch | Telefon 041 226 05 15
Preis: CHF 70 (Konzertticket, Lunch und Getränke)

 

In Zusammenarbeit mit dem KKL Luzern

 

Preise 30
Sinfoniekonzerte

Doppelkonzert

Donnerstag, 19. Juni 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Doppelkonzert
18.30 Uhr, klingende Konzerteinführung mit dem Ensemble Helix der Hochschule Luzern. Gabriela Kaegi, Moderation

18.30 Uhr, klingende Konzerteinführung mit dem Ensemble Helix der Hochschule Luzern. Gabriela Kaegi, Moderation

Gabriela Kaegi studierte Musikwissenschaft an der Universität Freiburg i.Ue. (lic. phil. 2002). Regieassistenzen brachten sie u.a. ans Opernhaus Zürich und ans Theater Luzern. Seit 1986 arbeitet sie als Moderatorin und Musikjournalistin und seit 1988 ist sie Redaktorin bei Radio DRS 2. Zu ihren
Tätigkeiten gehört die Opernberichterstattung.

Martin Jaggi (*1978)
Uraufführung einer Auftragskomposition des LSO
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll
Robert Schumann (1810–1856)
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Konzert Allegro mit Introduktion d-Moll op. 134


Sie waren nicht nur Kollegen, sondern miteinander befreundet. Was Schumann an Mendelssohn besonders bewunderte: «Sein Urteil in musikalischen Dingen, namentlich über Kompositionen … Sein Lob galt mir immer das Höchste – die höchste letzte Instanz war er.» Die Gegenüberstellung zweier ihrer Werke gewinnt hier einen besonderen Reiz dadurch, dass es sich bei Mendelssohns Doppelkonzert um ein eher selten gespieltes Jünglingswerk eines erst 14-Jährigen handelt, bei Schumanns Vierter hingegen um dessen vielleicht populärste Sinfonie. Zwei Aspekte der deutschen Romantik – und beide sozusagen gespiegelt im schweizerischen musikalischen Hier und Heute: in einer neuen Komposition von Martin Jaggi.

Lunchkonzert
Am Donnerstag, 19. Juni 2014, findet ein Lunchkonzert mit Renaud Capuçon und Nicholas Angelich statt.
 

Mit freundlicher Unterstützung der Artephila Stiftung

 

Patronat | STIFTUNG FÜR DAS LUZERNER SINFONIEORCHESTER

Preise 1. Kat CHF 110 | 2. Kat CHF 90 | 3. Kat CHF 65 | 4. Kat CHF 45 | 5. Kat CHF 25
Donnerstag-Abo | 60-Plus-Abo
Gastspiele und Tourneen im In- und Ausland

Bad Kissingen – Deutschland

Sonntag, 22. Juni 2014, 19.00 Uhr,  Regentenbau, Max-Littmann-Saal | Bad Kissingen
Bad Kissingen – Deutschland
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Capuçon Renaud Capuçon, Violine
Angelich Nicholas Angelich, Klavier
Sonn Peter Sonn, Tenor

Carl Maria von Weber (1786–1826)
Arie des Max aus der Oper "Der Freischütz" u. a.
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll
Robert Schumann (1810–1856)
Introduktion und Allegro, Konzertstück op. 134
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120


 

HSLU – Musik

Solistenkonzert

Partnerschaft Hochschule Luzern – Musik

Mittwoch, 2. Juli 2014, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Solisten der Hochschule Luzern – Musik

Programm noch offen.

Weitere Informationen und Kartenverkauf  unter www.hslu.ch/musik

 

Gastspiele und Tourneen im In- und Ausland

Ravello Festival 2014 - Italien

Samstag, 5. Juli 2014, 20.00 Uhr,  Openair-Bühne, Villa Rufolo
Ravello Festival 2014 - Italien
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Hagner Viviane Hagner, Violine
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Oberon Ouvertüre
Johannes Brahms (1833-1897)
Violinkonzert in D-Dur op. 77
Robert Schumann (1810-1856)
Sinfonie Nr.4 d-Moll op. 120
 

Die Familie Rufolo, liess im 12. Jahrhundert die gleichnamige Villa auf einem Felsvorsprung bauen, die noch heute berühmter Anziehungspunkt für tausende Besucher ist. Nicola Rufolo, ein Angehöriger dieser Familie, stiftete 1272 eine der beiden Kanzeln im Dom: eines der Meisterwerke arabisch-byzantinischer Mosaikarbeit. Landolfo Rufolo wurde von Boccaccio in seinem Decameron erwähnt (2. Tag, 4. Novelle). Villa Rufolo wurde, halb verfallen, im Jahr 1851 von dem Schotten Francis Neville Reid gekauft und erneuert. In den Gärten der Villa fand Richard Wagner 1880 die Inspiration für das Bühnenbild des 2. Aktes (Klingsors Zaubergarten) seiner Oper Parsifal.