Luzerner Sinfonieorchester | Pilatusstrasse 18 | CH-6003 Luzern | T +41(0)41 226 05 10 | F +41(0)41 226 05 20 | lso@sinfonieorchester.ch
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Lise de la Salle, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und
dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne
und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/
Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 3, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel und «Isoldes Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde»
Auch in der dritten Folge des vierteiligen «Brahms/Rihm-Zyklus» steht Brahms im Zentrum. Einerseits mit einer neuen Kompositionen, in der Wolfgang Rihm eine persönliche Antwort auf Brahms’ Dritte gibt – andererseits mit dieser Sinfonie selbst. Im zweiten Programmteil kommen zwei von Brahms’ Zeitgenossen und gewichtigen Gegenspielern musikalisch zu Wort – Franz Liszt mit seinem improvisatorisch-fantastischen zweiten Klavierkonzert sowie Richard Wagner mit dem berühmten Vorspiel zum ersten Akt von «Tristan und Isolde» sowie dem (instrumentalen) Schlussgesang aus diesem epochalen Meisterwerk der Opernliteratur.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 1. März 2012, findet ein Nachtkonzert mit Lise de la Salle statt.
Patronat: UBS
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.

Vor etwa 100 Jahren fanden grosse russische Komponisten wieTschaikowsky, Strawinsky und Rachmaninoff Inspiration entlang der Ufer zauberhafter Schweizer Seen. Ihrem Schaffen widmet sich Zaubersee – Russian Music Lucerne, das vom 20. bis 23. März zum ersten Mal stattfindet. Vier Tage lang verführen russische und internationale Stars und Newcomer sowie das Luzerner Sinfonieorchester mit wundervollen Klängen bekannter Werke aber auch selten gehörter Kleinode. Geniessen Sie vom Lunch bis zur Langen Nacht täglich am Vierwaldstättersee im KKL Luzern, dem Hotel Schweizerhof Luzern und der St. Charles Hall in Meggen das sagenhafte Repertoire russischer Musik.
Some 100 years ago great Russian composers like Tchaikovsky, Stravinsky and Rachmaninoff found inspiration on the shores of the enchanted lakes of Switzerland. From March 20.–23.2012, Zaubersee – Russian Music Lucerne, will celebrate this inspiration. Over the course of four days, Russian and international stars and newcomers as well as the Lucerne Symphony Orchestra will seduce you with the wonderful sounds of both well-known and seldom heard gems. From lunchtime until late at night, you can enjoy a rich banquet of Russian music along Lake Lucerne at the KKL Luzern, the Hotel Schweizerhof Luzern and the St. Charles Hall, Meggen.
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen
Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern
statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch
nicht vor 21.45 Uhr. Eintritt frei für Besucher mit Karten des LSO-Sinfoniekonzerts vom gleichen
Abend.
Für alle anderen: Eintritt CHF 10.
Kammermusik-Matineen
"Musikalische Reisen"
Das LSO geht auf Reisen. Dies nicht allein als sinfonischer Klangkörper in Form von Tourneen oder Gastspielen, sondern in dieser und der kommenden Spielzeit auch kammermusikalisch. Dabei reisen die unterschiedlichen Formationen und Ensembles nur auf dem Notenpapier und bringen das, was sie dort erleben, im Foyer des Luzerner Theaters zu Gehör. Und so, wie auch im LSO selbst ein sehr buntes Gemisch unterschiedlicher Kulturen im Konzert zu einer Stimme wird, so verbinden sich auch auf den sechs kammermusikalischen Reisen dieser Saison ganz unterschiedliche musikalische Charaktere zu einem neuen Bild auf die Musik einer Stadt, einer Region oder eines Landes. So besucht gleich zu Beginn Johannes Brahms im Finalsatz seines 1. Klavierquartetts Ungarn, wo auch Leó Weiner zu Hause ist. Lisa Schatzman, selbst Französin, wendet sich in ihrem Violin-Rezital ganz deutschen Tondichtern zu, schaut aber gewissermassen auch gleich um die Ecke, in Tribschen, vorbei. In der Schweiz selbst begegnen sich Volkstümliches und Zeitgenössisches, Altes und Neues, ehe es dann mit dem Merel Quartet nach Tschechien geht, und das Luzerner Streichoktett sich Rumänien zuwendet, wobei hier mit Bartók auch ein Ungar sich dort umsieht. Den Reigen beschliesst ein Ausflug ins nahe Frankreich – für einmal ganz ohne Ravel und Debussy. Wir wünschen eine angenehme Reise
Preise: CHF 25 | Schüler/Studenten CHF 25
LSO Mitglieder/Freunde LSO (Andante, Allegro) CHF 20
Abo: Kammermusik
Liebe Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Die Musikvermittlungsangebote der Saison 11/12 bieten erneut Konzerte, Werkstätten und spannende Begegnungen, bei denen Musik auf ungewohnte und oftmals überraschende Art entdeckt werden kann. Wir lassen uns vom Zauber führen: Sterne und Planeten stehen zur Entdeckung bereit und Zazou, die Zauberuhr, wartet auf die jüngsten Hörerinnen. Masken und Musik verschmelzen zu einer magischen Einheit. Antworten auf Brahms bringen uns zu neuen Erkenntnissen und verwandeln uns gar in Komponisten und Musiker. In den Werkstätten geht es um praktische und sinnesbetonte Zugänge zu Musikwerken und darum, wie Musik entstehen kann. Neu im Programm ist eine Werkstatt für Ältere ab 60 Jahren und mit dem Kinderkonzert-ABO können junge Hörer ab 5 Jahren drei sehr unterschiedliche Konzerte erleben. Für jeden ist etwas dabei. Schauen Sie doch einmal in den Veranstaltungskalender oder kontaktieren Sie uns gerne.
Anmeldung für Werkstätten und generelle Information: T 041 226 05 19 oder d.lehnert@sinfonieorchester.ch
LSO HORIZONTE wird ermöglicht durch Dulcimer Fondation pour la Musique, International Art and Music Foundation, Josef Müller Stiftung, MariaMarina Foundation, Paul Schiller Stiftung und Trafigura Foundation.
Das Luzerner Theater stellt für die kommende Spielzeit folgendes Musiktheaterprogramm vor, das grösstenteils vom Luzerner Sinfonieorchester begleitet wird.
Die Sparte Musiktheater des Luzerner Theaters präsentiert in der Spielzeit 2011/2012 einen bunten Längsschnitt durch die Musikgeschichte vom Barockzeitalter bis zur Neuen Musik von heute. Bekanntes steht neben Seltengehörtem und (Wieder-)Entdeckenswertem. «Orlando » (Barock) gehört zu den eher vergessenen Meisterwerken Händels und repräsentiert mit der populären Belcanto-Oper «Lucia di Lammermoor» (Romantik) von Donizetti die italienische Oper. «Le Toréador» (Romantik) von Adam ist eine Schweizer Erstaufführung und gibt ein gelungenes Beispiel ab für die heutzutage völlig vernachlässigte Gattung der französischen Opéra-comique. Die englische Oper wiederum wird vertreten durch Brittens «A Midsummer Night’s Dream» (Klassische Moderne) und die Uraufführung von «The Stolen Smells» (Zeitgenössische Musik) des britischen Komponisten Simon Wills. Diesen Spielplan vervollständigen – auch in länderspezifischer Hinsicht – zwei Vertreter der «leichten Muse»: die Wiederaufnahme des Musicals «West Side Story» (Amerika) und die Musical-Revue «Im weissen Rössl» (Deutschland). Doch damit nicht genug: Das Luzerner Theater feiert den 99. Geburtstag von Benjamin Britten (22.11.1913) – und das nicht nur mit einer Aufführung seiner Shakespeare-Vertonung im grossen Haus. Über die Bühne im UG geht auch seine Bearbeitung von John Gays Barockoper «The Beggar’s Opera», und in der Jesuitenkirche Luzern erklingt Brittens Kinderkirchenoper «Noahs Flut» unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen als Darsteller, Musiker, Kostüm- und Bühnenbildner.
Partnerschaft Hochschule Luzern – Musik
Mit der gemeinsamen Veranstaltung von Dirigierkursen, Konzerten, Komponistenworkshops und Konzert-Einführungen vertiefen das LSO und die Hochschule Luzern – Musik ihre Partnerschaft und tragen so wesentlich zum Angebot der Musikstadt Luzern bei.
Weitere Informationen unter www.hslu.ch/musik
LSO auf Tournee und Gastspielen im Ausland
Gastspiele führten das LSO in jüngster Zeit in das Théâtre des Champs-Élysées in Paris, ins
Festspielhaus Baden-Baden, nach Turin in das Auditorium Giovanni Agnelli, an die Meraner
Musikfestwochen sowie in die Londoner Barbican Hall. Im Juni 2011 gastiert das LSO während
zweier Wochen in den bedeutenden Konzertsälen Chinas und ist somit bereits das zweite Mal
in Asien nach einer dreiwöchigen Japantournee im Jahr 2008.
In der Saison 2011/12 stehen weitere gewichtige Debüts an, u. a. eine Ersteinladung an das französische Festival «Les Nuits Romantiques» sowie eine Spanientournee. Bereits zum sechsten
Mal kehrt das LSO in die Mailänder Sala Verdi zurück.
Höhepunkt der Gastspiele ist das Russlanddebüt in St. Petersburg, wo das LSO auf Einladung
des künstlerischen Leiters, Maestro Yuri Temirkanov, am XII. International Winter Festival Arts Square in der legendären Shostakovich Philharmonie auftreten wird.
Das Luzerner Sinfonieorchester wird international vertreten durch Käch Artist Management Hamburg
www.kaechartists.com
Mit Ballettschülern, «Tanz Luzerner Theater» und dem LSO
«Shazaam!» und «Terra Ferma», Tanzstücke von Ihsan Rustem für Kinder
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Mit Gesangssolisten, dem Chor und Extrachor des Luzerner Theaters und dem LSO
Dramma tragico in zwei Akten von Gaetano Donizetti, Text von Salvatore Cammarano, nach Sir Walter Scott
Karten & Info: www.luzernertheater.ch
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Lise de la Salle, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und
dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne
und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/
Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 3, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel und «Isoldes Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde»
Auch in der dritten Folge des vierteiligen «Brahms/Rihm-Zyklus» steht Brahms im Zentrum. Einerseits mit einer neuen Kompositionen, in der Wolfgang Rihm eine persönliche Antwort auf Brahms’ Dritte gibt – andererseits mit dieser Sinfonie selbst. Im zweiten Programmteil kommen zwei von Brahms’ Zeitgenossen und gewichtigen Gegenspielern musikalisch zu Wort – Franz Liszt mit seinem improvisatorisch-fantastischen zweiten Klavierkonzert sowie Richard Wagner mit dem berühmten Vorspiel zum ersten Akt von «Tristan und Isolde» sowie dem (instrumentalen) Schlussgesang aus diesem epochalen Meisterwerk der Opernliteratur.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 1. März 2012, findet ein Nachtkonzert mit Lise de la Salle statt.
Patronat: UBS
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Lise de la Salle, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 3, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel und «Isoldes Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde»
Auch in der dritten Folge des vierteiligen «Brahms/Rihm-Zyklus» steht Brahms im Zentrum. Einerseits mit einer neuen Kompositionen, in der Wolfgang Rihm eine persönliche Antwort auf Brahms’ Dritte gibt – andererseits mit dieser Sinfonie selbst. Im zweiten Programmteil kommen zwei von Brahms’ Zeitgenossen und gewichtigen Gegenspielern musikalisch zu Wort – Franz Liszt mit seinem improvisatorisch-fantastischen zweiten Klavierkonzert sowie Richard Wagner mit dem berühmten Vorspiel zum ersten Akt von «Tristan und Isolde» sowie dem (instrumentalen) Schlussgesang aus diesem epochalen Meisterwerk der Opernliteratur.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 1. März 2012, findet ein Nachtkonzert mit Lise de la Salle statt.
Patronat: UBS
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Lise de la Salle, Klavier Franz Liszt (1811 – 1886)
Aus: «Années de Pèlerinage», Deuxième Année: Italie
Sonetto 104 del Petrarca
Après une lecture du Dante (Fantasia quasi Sonata)
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch nicht vor 21.45 Uhr.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Lise de la Salle, Klavier Franz Liszt (1811 – 1886)
Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur
Franz Liszt (1811 – 1886)
Extraits des Années de Pèlerinage (Piano solo)
Deuxième année : Italie (S 161)
Sonetto 104 del Petrarca
Après une lecture de Dante
Fantasia quasi sonata
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3. F-Dur op. 90
Victoria Yastrebova, Sopran
Lilya Zilberstein, Klavier 18.30 Uhr Dinner (optional)
20.00 Uhr
LIEDERABEND
VICTORIA YASTREBOVA
Victoria Yastrebova, Sopran
Lilya Zilberstein, Klavier
Lieder von Michail Glinka (1804–1857),
Sergej Rachmaninoff (1873–1943),
Nikolai Rimsky-Korsakow (1844–1908) und
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
Stimme und Klavier zelebrieren die Verbindung von russischer Dichtung und Tonkunst. Die von der Londoner Times als «nächste Anna Netrebko» gefeierte Sopranistin Victoria Yastrebova setzt ihre dunkle, volle Stimme ein, um die Worte Pushkins und anderer
Schriftsteller mit der Musik Glinkas, Tschaikowskys und Rachmaninoffs zu verschmelzen. Lilya Zilberstein, Siegerin des Bolzano-
Wettbewerbs 1987, wird wenig bekannte Glanzstücke von Tanejew, Ljadow, Tschaikowsky und Prokofjew aufführen.
Dessert-Pause 21.15–21.45 (30 Min.)
21.45 Uhr
KLAVIERREZITAL
LILYA ZILBERSTEIN
Lilya Zilberstein, Klavier
Anatol Ljadow (1855–1914)
«Une Tabatière à Musique» (Valse-Badinage) op. 32
Anatol Ljadow: Valse aus den «Deux Morceaux» op. 9 Nr. 1
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
Auswahl aus «Die Jahreszeiten», 12 Charakterstücke op. 37a
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Präludium C-Dur op. 12 Nr. 7
Sergej Tanejew (1856–1915)
Präludium und Fuge op. 29
Lawrence Power, Bratsche
Simon Crawford-Phillips, Klavier Sergej Prokofjew (1891–1953)
8 Stücke aus «Romeo und Julia» op. 64 (bearbeitet von Vadim Borisovsky)
Dmitrij Kabalewsky (1904–1987)
Improvisation op. 21 Nr. 1
Modest Mussorgsky (1839–1881)
«Eine Träne» und «Hopak»
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
≪Drehorgel-Walzer≫ aus der Suite der Filmmusik ≪Hornisse≫ op. 97a
Alexander Glasunow (1865–1936)
Elegie op. 44
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
April/October/Aveu Passione
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
«Ein Volksfest» aus der Filmmusik «Die Pferdebremse
Für das erste unserer Lunchkonzerte holt der Engländer Lawrence Power mit dem intensiven Klang seiner Bratsche die Musik von Kabalewsky, Glasunow, Mussorgsky, Tschaikowsky, Strawinsky und Prokofjew direkt ans Ufer des Vierwaldstättersees – in die intime Atmosphäre der St. Charles Hall in Meggen.
Jerusalem String Quartet Alexander Pavlovsky, 1. Violine
Sergei Bresler, 2. Violine
Ori Kam, Bratsche
Kyril Zlotnikov, Violoncello
Alexander Borodin (1833–1887)
Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118
Das Ensemble, das seit seiner Jugend zusammen musiziert und von dem drei Mitglieder in der ehemaligen Sowjetunion geboren wurden, empfindet eine besondere Zuneigung für die Quartette Schostakowitschs. Am ersten unserer Teatime Konzerte im Hotel Schweizerhof Luzern wird Borodins zweites Quartett als Auftakt zu Schostakowitschs zehntem Streichquartett dienen.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Lawrence Foster, Leitung
Sergey Khachatryan, Violine Thomas Meyer studierte Musikwissenschaft und Literaturkritik
an der Universität Zürich. Musikjournalist. 1978–2010
Mitarbeiter des Tages-Anzeigers Zürich, heute als Freelancer
tätig für Radio DRS 2, die WochenZeitung sowie weitere Zeitungen,
Fachzeitschriften und Rundfunkanstalten. Musikwissenschaftliche
Arbeiten, vor allem in den Bereichen Klaviermusik,
Filmmusik und Neue Musik. Mitglied des Stiftungsrats
der Pro Helvetia.
Igor Strawinsky (1882 – 1971)
«Le Baiser de la Fée», Divertimento
Sergei Prokofjew (1891–1953)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19
Anatol Ljadov (1855-1914)
"Der verzauberte See", Märchenbild op. 62
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893)
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 «Winterträume»
Ein Panoptikum russischer Musik im Rahmen der ersten «Tage russischer Musik Luzern». Das schöne Märchen von der Schneekönigin, «Le Baiser de la Fée», wählte Strawinsky als Handlung für ein Ballett, das er explizit zum 35. Todestag von Tschaikowsky schrieb. Denn in diesem «Kuss der Fee» sah er eine ideale Analogie: In gleicher Weise habe die Muse einst Tschaikowski geküsst. Die erste voll ausgereifte Frucht dieses Musenkusses war Tschaikowskys erste Sinfonie, die er mit 26 Jahren schrieb und ihr selbst den programmatischen Beinamen «Winterträume» gab. Ebenfalls im Alter von 26 Jahren, aber ein halbes Jahrhundert später, komponierte Prokofjew sein erstes Violinkonzert, das – trotz einer unverkennbar neuen harmonischen Sprache – in seiner innigen Lyrik und melodischen Intensität immer wieder Anklänge an Tschaikowskys Musik aufweist.
Alexander Melnikov, Klavier Alexander Skrjabin (1872–1915)
2 Poèmes op. 32
Frédéric Chopin (1810–1849)
24 Préludes op. 28
Alexander Skrjabin
Sonate Nr. 9 op. 68, «Messe Noire»
Alexander Skrjabin, von Chopin inspiriert, und andererseits selbst Inspiration für Strawinsky und Prokofjew, verfolgte einen eigenwilligen Weg. Dieser führte ihn auch nach Vitznau, wo er mehrere Werke schuf. Nach der Meinung der Londoner Zeitung «The Guardian » übernimmt der junge russische Virtuose Alexander Melnikov in seiner Skrjabin-Einspielung «die Denkweise eines alten Meisters»
Daniil Trifonov, Klavier Alexander Skrjabin (1872–1915)
Sonate Nr. 3 fis-Moll op. 23
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
«Valse sentimentale», op. 51 Nr. 6; «Écho rustique» op. 72 Nr. 13; «Tendres reproches»
op. 72 Nr. 3; «Un poco di Chopin» op. 72 Nr. 15
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Sonate Nr. 3 a-Moll op. 28, «Aus alten Heften»
Nikolai Medtner (1880–1951)
Märchen op. 51 Nr. 2 a-Moll; Märchen op. 26 Nr. 1 Es-Dur; Märchen op. 20 Nr. 1 b-Moll
Igor Strawinsky (1882–1971):
Danse infernale, Berceuse et Final, Transkription von Guido Agosti
«Er besitzt Zartheit und auch dieses dämonische Etwas. So etwas habe ich noch nie gehört.» Worte des Lobes von Martha Argerich für Daniil Trifonov, den knapp 22-jährigen Gewinner des ersten Preises am Rubinstein-Wettbewerb 2011. Dieses Konzert im intimen Rahmen der St. Charles Hall ist eine besondere Gelegenheit, diesen ausserordentlichen Pianisten in dem Augenblick zu hören, in dem er auf die Weltbühne tritt.
Vadim Gluzman, Violine
Angela Yoffe, Klavier Alfred Schnittke (1934–1998)
Suite im alten Stil
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
«Souvenir d’un lieu cher» op. 42
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Jazz Suite nach der Suite Nr. 1 op. 38 für Jazzorchester, bearbeitet von Michael Gluzman
Henryk Wieniawski (1835–1880)
Fantaisie brillante sur des motifs de l’opera «Faust» de Gounod op. 20
Der in der Ukraine geborene israelische Violinist Vadim Gluzman spielt mit einer Tiefe und einer Romantik, die an die Glanzzeiten der Violinschule Leopold Auers in St. Petersburg erinnert, die Jascha Heifetz, Nathan Milstein und Mischa Elman hervorbrachte. Auf Gluzmans Teatime-Programm stehen Werke von Glasunow bis Schnittke, darunter Tschaikowskys «Souvenir d’un lieu cher», ein Stück, das der Komponist begann, als er in Clarens am Ufer des Genfersees wohnte.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Lawrence Foster, Leitung
Sergey Khachatryan, Violine Thomas Meyer studierte Musikwissenschaft und Literaturkritik an der Universität Zürich. Musikjournalist. 1978–2010 Mitarbeiter des Tages-Anzeigers Zürich, heute als Freelancer tätig für Radio DRS 2, die WochenZeitung sowie weitere Zeitungen, Fachzeitschriften und Rundfunkanstalten. Musikwissenschaftliche Arbeiten, vor allem in den Bereichen Klaviermusik, Filmmusik und Neue Musik. Mitglied des Stiftungsrats der Pro Helvetia.
Alexander Buzlov, Violoncello
Alexander Melnikov, Klavier Nikolai Miaskowsky (1881–1950)
Sonate Nr. 1 D-Dur op. 12
Krzysztof Penderecki (*1933)
«Per Slava» für Violoncello solo
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Sonate op. 133 für Violoncello, solo, vervollständigt von Wladimir Blok (1932–1996)
Sergej Prokofjew
Sonate C-Dur op. 119
In die Fussstapfen von Rostropowitsch tritt Alexander Buzlov, Hoffnungsträger der russischen Celloschule. Im Lunchtime-Rezital mit Pianist Alexander Melnikov wird der Gewinner des ersten Preises im Emanuel Feuermann Wettbewerb 2010 Werke von drei grossen Komponisten des 20. Jahrhunderts spielen – Miaskowsky, Prokofjew und dem Polen Penderecki, der für Per Slava Inspiration beim grossen Rostropowitsch fand.
Vadim Gluzman, Violine
Angela Yoffe, Klavier
Yuri Bashmet, Bratsche
Xenia Bashmet, Klavier
Jerusalem String Quartet
Lawrence Power, Bratsche
Alexander Buzlov, Violoncello 18.00 Uhr Dinner (optional)
19.30 Uhr
VIOLINREZITAL
VADIM GLUZMAN
Vadim Gluzman, Violine
Angela Yoffe, Klavier
Igor Strawinsky (1882–1971)
Suite italienne
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80
Lera Auerbach (*1973)
Lonely Suite op. 70, Ballet for a lonely violinist
Mario Castelnuovo-Tedesco (1895–1968)
«Figaro», A Concert Transcription from the «Barber of Seville» (G. Rossini)
Als Höhepunkt des diesjährigen Festes der russischen Musik kehren zum Abschluss noch einmal einige der Virtuosen zusammen mit dem legendären russischen Bratschisten Yuri Bashmet zurück. Ein Finale mit Starbesetzung, das mit Tschaikowskys Streicher-Sextett «Souvenir de Florence» seinen Gipfel erreicht.
Dessert-Pause 20.45–21.15 (30 Min.)
21.15 Uhr
BRATSCHENREZITAL
YURI BASHMET
Yuri Bashmet, Bratsche
Xenia Bashmet, Klavier
Michail Glinka (1804–1857)
Sonate d-Moll
Sergej Prokofjew (1891–1953)
«Abschiedszene» aus «Romeo & Julia»
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Sonate op. 147
22.30 Uhr
JERUSALEM STRING QUARTET
UND GÄSTE
Jerusalem String Quartet
Lawrence Power, Bratsche
Alexander Buzlov, Cello
Pjotr Tschaikowsky (1840–1893)
Streichsextett d-Moll op. 70 «Souvenir de Florence»
Mit Gesangssolisten des Luzerner Theaters und dem LSO
Opéra-comique in zwei Akten von Adolphe Adam, Text von Thomas M. F. Sauvage
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Bedrich Smetana (1824 – 1884)
Streichquartett Nr. 1 e-Moll «Aus meinem Leben»
Allegro vivio – Appassionato / Allegro moderato – A la polka / Largo sostenuto / Vivace
Leoš Janácˇek (1854 – 1928)
Streichquartett Nr. 1 «Kreutzersonate»
Adagio – con moto / Con moto / Con moto – Vivace – Andante/ Con moto – Adagio – Piu mosso
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Dmitri Slobodeniouk, Leitung
Khatia Buniatishvili, Klavier Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Igor Strawinski (1882 – 1971)
«Petruschka», Ballettmusik (Version 1947)
Ob als naturschönes Ferienparadies oder als ausländerfreundliches Exil – die Schweiz hatte
für berühmte russische Komponisten immer eine besondere Bedeutung. Tschaikowski beispielsweise
zog es nach Clarens an die Gestade des Lac Léman, wo er sein Violinkonzert
schrieb. Auch Igor Strawinski, dem 1911 mit seiner genialen Ballettmusik «Petruschka» endgültig
der weltweite Durchbruch als einer der führenden Komponisten gelungen war, wählte
ebenfalls die mondänen Gestade des Genfersees für sein Schweizer Exil von 1914 bis 1920.
Sergej Rachmaninoff, der russische Weltenbummler zwischen Moskau, London, Stockholm
und New York, kaufte sich Anfang der Dreissigerjahre in Hertenstein am Vierwaldstättersee
ein grosses Ufergrundstück, wo er seine Villa «Senar» baute, in der er bis zum Kriegsausbruch
1939 lebte und komponierte.
Nachtkonzert: Am Mittwoch, 4. April, findet ein Nachtkonzert mit Khatia Buniatishvili statt.
Patronat: Luzerner Kantonalbank
Khatia Buniatishvili, Klavier Igor Stravinski (1882 – 1971)
Drei Stücke aus «Petruschka»
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen
Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern
statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch
nicht vor 21.45 Uhr.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Dmitri Slobodeniouk, Leitung
Khatia Buniatishvili, Klavier Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Igor Strawinski (1882 – 1971)
«Petruschka», Ballettmusik (Version 1947)
Ob als naturschönes Ferienparadies oder als ausländerfreundliches Exil – die Schweiz hatte
für berühmte russische Komponisten immer eine besondere Bedeutung. Tschaikowski beispielsweise
zog es nach Clarens an die Gestade des Lac Léman, wo er sein Violinkonzert
schrieb. Auch Igor Strawinski, dem 1911 mit seiner genialen Ballettmusik «Petruschka» endgültig
der weltweite Durchbruch als einer der führenden Komponisten gelungen war, wählte
ebenfalls die mondänen Gestade des Genfersees für sein Schweizer Exil von 1914 bis 1920.
Sergej Rachmaninoff, der russische Weltenbummler zwischen Moskau, London, Stockholm
und New York, kaufte sich Anfang der Dreissigerjahre in Hertenstein am Vierwaldstättersee
ein grosses Ufergrundstück, wo er seine Villa «Senar» baute, in der er bis zum Kriegsausbruch
1939 lebte und komponierte.
Nachtkonzert: Am Mittwoch, 4. April, findet ein Nachtkonzert mit Khatia Buniatishvili statt.
Patronat: Luzerner Kantonalbank
Mit Gesangssolisten des Luzerner Theaters sowie Schülern des Schulhauses Mariahilf Luzern
Chester Miracle Play von Benjamin Britten
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 26 d-moll «Lamentatione» Hob. I:26
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
«Mein Herze schwimmt im Blut», Kantate BWV 199
Jean Sibelius (1685 – 1957)
«Luonnotar», Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70
Claude Debussy (1862 – 1918)
«La Mer», Trois esquisses symphoniques
Haydns Sinfonie Nr. 26 zählt zu den Gipfelwerken aus seiner «Sturm und Drang»-Periode.
Ein aussergewöhnliches Orchesterwerk, das auf gregorianischen Melodien basiert und damit
einen Bezug zur Karwoche schafft. Bachs Solokantate «Mein Herze schwimmt im Blut» reflektiert
mit barocker Anschaulichkeit den von seinem Sündenbewusstsein geplagten Menschen,
der im Gedanken an den Kreuzestod Christi Trost erfährt. In «Luonnotar», einer der
mitreissendsten Kompositionen von Sibelius, steigt die jungfräuliche Tochter der Luft hinunter
auf die Wellen des Meeres und erlebt, wie Himmel, Mond und Sterne entstehen. In Debussys
genialer, dreisätzigen sinfonischen Dichtung «La Mer» wird die Musik sozusagen selber
zum flüssigen Element – im Spiel der Wellen, im Wechselspiel zwischen Wind und Meer
sowie im Sonnenlicht, das sich auf dem Wasser spiegelt.
Tiefgang-Konzert: Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr, Tiefgang – Konzert für Schulklassen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 26. April 2012, findet ein Nachtkonzert mit Elena Tsallagova und
Ulrich Koella statt.
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent Werner Pfister ist Germanist und Musikwissenschaftler. Er
promovierte 1979 mit einer Arbeit über H. von Hofmannsthal
und die Oper. Ausbildung als Sänger und Flötist, Autor
der Biografie über Fritz Wunderlich, Herausgeber des Goethe-
Zelter-Briefwechsels. Als Publizist vornehmlich in jenem
Themenbereich tätig, wo musikalische und literarische Sachfragen
ineinandergreifen.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 26 d-moll «Lamentatione» Hob. I:26
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
«Mein Herze schwimmt im Blut», Kantate BWV 199
Jean Sibelius (1685 – 1957)
«Luonnotar», Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70
Claude Debussy (1862 – 1918)
«La Mer», Trois esquisses symphoniques
Haydns Sinfonie Nr. 26 zählt zu den Gipfelwerken aus seiner «Sturm und Drang»-Periode.
Ein aussergewöhnliches Orchesterwerk, das auf gregorianischen Melodien basiert und damit
einen Bezug zur Karwoche schafft. Bachs Solokantate «Mein Herze schwimmt im Blut» reflektiert
mit barocker Anschaulichkeit den von seinem Sündenbewusstsein geplagten Menschen,
der im Gedanken an den Kreuzestod Christi Trost erfährt. In «Luonnotar», einer der
mitreissendsten Kompositionen von Sibelius, steigt die jungfräuliche Tochter der Luft hinunter
auf die Wellen des Meeres und erlebt, wie Himmel, Mond und Sterne entstehen. In Debussys
genialer, dreisätzigen sinfonischen Dichtung «La Mer» wird die Musik sozusagen selber
zum flüssigen Element – im Spiel der Wellen, im Wechselspiel zwischen Wind und Meer
sowie im Sonnenlicht, das sich auf dem Wasser spiegelt.
Tiefgang-Konzert: Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr, Tiefgang – Konzert für Schulklassen.
Nachtkonzert: Am Donnerstag, 26. April 2012, findet ein Nachtkonzert mit Elena Tsallagova und
Ulrich Koella statt.
Ulrich Koella, Klavier Claude Debussy (1862 – 1918)
«Nuit d'etoiles», «Fantoches», «Beau Soir», «Apparition», «Rondel chinois»
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
«Hier ist es schön», «Flieder»
Peter Tschaikowski (1840 – 1893)
«So bald zu vergessen», «Sag mir warum»
Alexander Jegorow Warlamow (1801 – 1848)
Russische Volkslieder
Vier Nachtkonzerte für Nachtschwärmer, die unsere Solisten in einem kammermusikalischen
Rahmen erleben möchten. Alle Nachtkonzerte finden im Konzertsaal des KKL Luzern
statt. Beginn etwa 15 Minuten nach Schluss des vorangehenden Sinfoniekonzertes, jedoch
nicht vor 21.45 Uhr.
Nanu? Was tickt da mitten im Baumstamm? Es ist Zazou, die Zauberuhr. Die kann nicht nur
ticken, sondern auch sprechen und hilft sofort, wenn es gefährlich wird. Das kann leicht passieren
– im tiefen Wald –, dort, wo Fridolin Waldlieb besonders gern herumstreunt. Dieses
Konzert ist ein besonderes, denn die Geschichte haben sich Kindergartenkinder zusammen
mit Uta Sailer ausgedacht. Die Künstlerin Irina Pasdarca hat die Bilder der Kinder in Farbe
gesetzt. Mit Musik von Beethoven, Grieg, Prokofjew, Strauss, Gubaidulina und Efimenko.
Mit: Keiko Yamaguchi, Violine; Adrian Meyer, Klarinette; Peter Somodari, Cello;
N.N., Kontrabass; Cornelia Lenzin, Klavier.
Eine Produktion von mini.musik (Idee und Konzept: Uta Sailer, Anastasia Reiber)
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren /Kindergartengruppen
Nanu? Was tickt da mitten im Baumstamm? Es ist Zazou, die Zauberuhr. Die kann nicht nur
ticken, sondern auch sprechen und hilft sofort, wenn es gefährlich wird. Das kann leicht passieren
– im tiefen Wald –, dort, wo Fridolin Waldlieb besonders gern herumstreunt. Dieses
Konzert ist ein besonderes, denn die Geschichte haben sich Kindergartenkinder zusammen
mit Uta Sailer ausgedacht. Die Künstlerin Irina Pasdarca hat die Bilder der Kinder in Farbe
gesetzt. Mit Musik von Beethoven, Grieg, Prokofjew, Strauss, Gubaidulina und Efimenko.
Mit: Keiko Yamaguchi, Violine; Adrian Meyer, Klarinette; Peter Somodari, Cello;
N.N., Kontrabass; Cornelia Lenzin, Klavier.
Eine Produktion von mini.musik (Idee und Konzept: Uta Sailer, Anastasia Reiber)
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren /Kindergartengruppen
Dirigierworkshop mit Ralf Weikert im Rahmen der Master-Ausbildung
«Conducting» Junge Dirigenten/Dirigentinnen erhalten die einmalige
Gelegenheit, Werke mit dem LSO zu einzustudieren
Franz Schubert (1797 – 1828)
Grosse Sinfonie in C-Dur, D 944
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Le tombeau de Couperin
Arthur Honegger (1892 – 1955)
Symphonie Nr. 3 «Liturgique»
Antonín Dvorˇák (1841 – 1904)
«Der Wassermann» symphonische Dichtung op. 107
Nanu? Was tickt da mitten im Baumstamm? Es ist Zazou, die Zauberuhr. Die kann nicht nur
ticken, sondern auch sprechen und hilft sofort, wenn es gefährlich wird. Das kann leicht passieren
– im tiefen Wald –, dort, wo Fridolin Waldlieb besonders gern herumstreunt. Dieses
Konzert ist ein besonderes, denn die Geschichte haben sich Kindergartenkinder zusammen
mit Uta Sailer ausgedacht. Die Künstlerin Irina Pasdarca hat die Bilder der Kinder in Farbe
gesetzt. Mit Musik von Beethoven, Grieg, Prokofjew, Strauss, Gubaidulina und Efimenko.
Mit: Keiko Yamaguchi, Violine; Adrian Meyer, Klarinette; Peter Somodari, Cello;
N.N., Kontrabass; Cornelia Lenzin, Klavier.
Eine Produktion von mini.musik (Idee und Konzept: Uta Sailer, Anastasia Reiber)
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren /Kindergartengruppen
Hilary Hahn, Violine Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Sonate Nr. 1 g-Moll BWV 1001 für Violine solo
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 12 Nr. 2
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonatensatz (Scherzo) aus der «F.A.E.»-Sonate
Dazwischen erklingen Ur- und Erstaufführungen aus dem Kompositionsprojekt «The Hilary
Hahn Encores»
Mit der g-Moll-Sonate eröffnete Bach seinen unvergleichlichen sechsteiligen Werkzyklus für
Violine solo – einen in seiner Art einzigartigen musikalischen Kosmos auf nur vier Saiten,
der zweifellos zum Berühmtesten gehört, was Bach je an Instrumentalmusik geschrieben
hat. Mit der zweiten Violinsonate betrat Beethoven hörbar Neuland: «Es ist unleugbar», attestierte
ein zeitgenössischer Rezensent, «Herr van Beethoven geht einen eigenen Gang.» Hier
nimmt die klassische Violinsonate erstmals echt Beethoven’sche Gestalt an. Bei der «F.A.E.»-
Sonate – benannt nach dem Motto «Frei, aber einsam» – handelt es sich um ein dreisätziges
Teamwork von Schumann, von dessen Schüler Adolf Dietrich sowie von Johannes Brahms:
Dieser steuerte ein Scherzo bei. Übrigens: Diese drei grossen «B» der Kammermusik – Bach,
Beethoven und Brahms – wird Hilary Hahn am Schluss mit zeitgenössischen Klängen aus ihrem
grossen Uraufführungsprojekt «The Hilary Hahn Encores» ergänzen.
Prager Symphoniker
Jiri Kout, Leitung
Veronika Eberle, Violine
Daniel Müller-Schott, Violoncello Christian Berzins hat in Zürich Geschichte, Musikwissenschaft
und Germanistik studiert und ist seit 1998 Musikkritiker
der «Aargauer Zeitung/Mittelland Zeitung» und des
«Sonntag». Daneben schreibt er regelmässig für die «Weltwoche
», den «Kulturtipp» und die Kulturzeitschriften «DU»
und «Musik&Theater».
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Antonin Dvorˇák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»
1879 lernten sie sich in Prag persönlich kennen, und Brahms war von den ärmlichen Verhältnissen,
in denen der immer noch unbekannte Dvorˇák lebte, derart betroffen, dass er ihm
sofort Unterstützung zukommen liess: «Betrachten Sie mein Vermögen als Ihr Eigentum.»
Damit eröffnete er seinem tschechischen Kollegen die Tore zur weiten Welt, und die Anerkennung
blieb fortan auch nicht aus: Die USA luden Dvorˇák nach New York ein, damit er
ihnen eine echte «amerikanische» Sinfonie schreibe. Es wurde seine letzte und berühmteste,
«Aus der Neuen Welt», uraufgeführt 1893 – sechs Jahre nach der Vollendung jenes Doppelkonzerts
op. 102, mit dem Brahms seinerseits den Schlussstrich unter sein orchestrales
Schaffen gezogen hatte.
Parallel zum Muttertagskonzert bieten wir erneut eine Werkstatt an, in der das Thema des Konzerts kreativ beleuchtet wird. Auf spannende Weise nähern sich die Kinder zusammen mit Musik- und Kunstvermittlerinnen dem faszinierenden Thema «Schöpfung» und dem gleichnamigen Musikwerk von Joseph Haydn.
Mit: Graziella Carlen, Oliver Hauser u.a.
In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Luzern
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Yeree Suh, Sopran
Andrew Staples, Tenor
Martin Achrainer, Bass
Balthasar-Neumann-Chor Joseph Haydn (1732 – 1809)
«Die Schöpfung», Oratorium in drei Teilen, Hob. XXI:2
Der Urmythos von der Erschaffung der Welt, die biblischen Geschichten von Adam und Eva,
vom Lebendigwerden der Natur mit ihren Pflanzen und Tieren, sie haben von ihrer unmittelbaren
Faszination bis heute nichts eingebüsst. Und haben immer wieder Künstler zu
grossartigen Werken inspiriert. Eines der populärsten ist zweifellos Haydns Oratorium «Die
Schöpfung» – ein breit ausgesponnener, musikalisch wunderbar bilderreich erzählter Bericht
von der Erschaffung der Erde. Gerade in heutiger Zeit, wo die Bedrohung der Natur und damit
der Erde überhaupt ständig wächst, könnte uns Haydns Musik mit ihrer zuversichtlichen
Dankbarkeit durchaus daran erinnern, dass es einzig in der Verantwortung des Menschen
liegt, wie unsere Natur von morgen aussehen wird.
Tonkajüte: Parallel zu diesem Konzert bieten wir die «Tonkajüte» für Kinder von 4 bis 10 Jahren an.
Patronat: hirslanden
Madeleine Burkhalter, Viola George Enescu (1881 – 1955)
Oktett C-Dur op. 7
Très modéré / Très fougueux/ Lentement /Mouvement de valse bien rythmé
Belá Bartók (1881 – 1945)
Rumänische Volkstänze Sz 68 (arr. Keiko Yamaguchi)
Der Tanz mit dem Stabe. Allegro moderato / Brâul. Allegro / Der Stampfer. Andante / Tanz
aus Butschum. Molto moderato / Rumänische Polka. Allegro / Schnelltanz. Allegro
Mit Gesangssolisten des Luzerner Theaters und dem LSO
Opera seria in drei Akten von Georg Friedrich Händel, Text von Carlo Sigismondo Capece, nach Ludovico Ariosto
Info & Karten: www.luzernertheater.ch
Gautier Capuçon, Violoncello
David Kadouch, Klavier Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sieben Variationen über das Duett «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» WoO 46,
Zwölf Variationen über Papagenos Arie «Ein Mädchen oder Weibchen» aus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» op. 66
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate für Klavier und Violoncello F-Dur op. 99
Wie populär Mozarts «Zauberflöte» seit ihrer Uraufführung 1791 in Wien war, zeigt sich etwa daran, dass Beethoven gleich zwei Variationenzyklen für Violoncello und Klavier über die beliebtesten Melodien aus dieser Oper schrieb. Auch heute noch schmeicheln sie unverändert jedem Ohr. Über achtzig Jahre später schrieb Brahms seine zweite Cellosonate, und zwar in der Sommerfrische am Thunersee. Die Bezeichnung «für Klavier und Violoncello» weist unmissverständlich darauf hin, dass Brahms, selbst ein eminenter Pianist, dem Klavier keinesfalls nur eine Begleiter-Rolle zudachte. Im Gegenteil, als gleichberechtigte Partner sind beide Instrumente in ein vielfältiges Wechselspiel eingebunden, sublim in den melodischen Kantilenen des Violoncellos, prägnant in der rhythmischen Motivik des Klaviers. Bei der Uraufführung 1886 in Wien übernahm denn auch Brahms selbst den Klavierpart.
Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung unterstützt.
Hauptpartner der LSO-Lunchkonzerte: Sarasin
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Andrey Boreyko, Leitung
Gautier Capuçon, Violoncello Gabriela Kaegi studierte Musikwissenschaft an der Universität
Freiburg i.Ue. (lic. phil. 2002). Regieassistenzen brachten
sie u.a. ans Opernhaus Zürich und ans Theater Luzern.
Seit 1986 arbeitet sie als Moderatorin und Musikjournalistin
und seit 1988 ist sie Redaktorin bei Radio DRS 2. Zu ihren
Tätigkeiten gehört die Opernberichterstattung.
Peter Maxwell Davies (*1934)
«Orkney Wedding, With Sunrise»
Edward Elgar (1857 – 1934)
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Frederick Delius (1862 – 1934)
«The Walk to the Paradise Garden»
Edward Elgar (1857 – 1934)
Variations on an Original Theme op. 36 «Enigma»
Nach wie vor hat es englische Musik nicht leicht, auf unserem kontinentaleuropäischen Boden
wirklich Fuss zu fassen. Dabei präsentiert sich die britische Musikszene gerade in der Spätromantik
sowie in neuester Zeit besonders reichhaltig und vielfältig. Edward Elgar ist zweifellos
einer der prominentesten englischen Komponisten überhaupt, sozusagen ein Nachfahre
von Brahms, und Frederick Delius gilt mit seinem atmosphärisch-impressionistischen Klangzauber
zu Recht als «englischer Debussy». Peter Maxwell Davies wiederum ist unter den tonangebenden
Komponisten der heutigen Zeit zweifellos einer der erfolgreichsten.
Lunchkonzert: Am Dienstag, 4. Juni 2012, findet ein Lunchkonzert mit Gautier Capuc¸on und
David Kadouch statt.
Mit freundlicher Unterstützung eines grosszügigen Gönners.
Luzerner Sinfonieorchester LSO Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
David Fray, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/ Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 4, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Mit der vierten Sinfonie von Brahms und der Uraufführung von Wolfgang Rihms «Nähe fern 4» schliesst sich der vierteilige «Brahms/Rihm–Zyklus». Noch einmal gibt Wolfgang Rihm in einer neuen Komposition sozusagen Antwort auf Brahms’ sinfonische Vorgabe. Wiederum ist zu erleben, wie ein schöpferischer Musiker auf die Klänge seines «Vorfahren» gleichzeitig produktiv und innovativ reagiert. Ähnliches liesse sich übrigens durchaus auch von Brahms Vierter sagen: Der letzte Satz, eine Passacaglia von bestürzender Intensität, greift nicht nur formal, sondern auch melodisch auf ein Thema von Johann Sebastian Bach zurück – musikalisch produktive Wechselwirkungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit also auch da.
Schul-Werkstatt: Zu diesem Konzert bieten wir die Schul-Werkstatt «Antworten auf Brahms» an.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Patronat: hirslanden
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Klingende Konzerteinführung: Kammermusik von Wolfgang Rihm
Schulklassen der Kompositionswerkstatt "Antworten auf Brahms/Rihm"
Mark Sattler, Moderation
Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
David Fray, Klavier Mark Sattler ist Dramaturg im LUCERNE FESTIVALS und
dort verantwortlich für die Projektleitung Konzerte Moderne
und «composer-in-residence». Er betreut den Luzerner Brahms/
Rihm-Zyklus des LSO und des LUCERNE FESTIVALS.
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 4, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Mit der vierten Sinfonie von Brahms und der Uraufführung von Wolfgang Rihms «Nähe fern 4» schliesst sich der vierteilige «Brahms/Rihm–Zyklus». Noch einmal gibt Wolfgang Rihm in einer neuen Komposition sozusagen Antwort auf Brahms’ sinfonische Vorgabe. Wiederum ist zu erleben, wie ein schöpferischer Musiker auf die Klänge seines «Vorfahren» gleichzeitig produktiv und innovativ reagiert. Ähnliches liesse sich übrigens durchaus auch von Brahms Vierter sagen: Der letzte Satz, eine Passacaglia von bestürzender Intensität, greift nicht nur formal, sondern auch melodisch auf ein Thema von Johann Sebastian Bach zurück – musikalisch produktive Wechselwirkungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit also auch da.
Schul-Werkstatt: Zu diesem Konzert bieten wir die Schul-Werkstatt «Antworten auf Brahms» an.
«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
Patronat: hirslanden
Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
Klaus Durrer, Flöte
Katrin Burger, Viola Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Variations libres et finale op. 51
Albert Roussel (1869 – 1937)
Sérénade op. 30 (1925)
Allegro / Andante / Presto
Marcel Tournier (1879 – 1951)
Suite op. 34 (ed. 1929)
Soir / Danse / Lied / Fête
Charles Koechlin (1867 – 1950)
Primavera op. 156 (1949)
Allegro quasi Allegretto / Adagio/Intermezzo / Final
Luzerner Sinfonieorchester | Pilatusstrasse 18 | CH-6003 Luzern | T +41(0)41 226 05 10 | F +41(0)41 226 05 20 | lso@sinfonieorchester.ch