Joseph Haydn (1732 – 1809)
Streichquartett g-Moll op. 74 Nr. 3

Giacomo Puccini (1858 – 1924)
«Crisantemi» für Streichquartett

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Klarinettenquintett A-Dur KV 581

1793, zwei Jahre nach Mozarts Tod, konnte Haydn stolz auf über 50 eigene Streichquartett-Kompositionen zurückblicken: Längst war er, was diese Kammermusik-Gattung anbelangt, zum tonangebenden Meister avanciert. So konnte es kaum überraschen, dass Graf Anton Apponyi sechs neue Streichquartette bei diesem Grossmeister in Auftrag gab. Sie wurden in zwei Sammlungen als op. 71 und op. 74 veröffentlicht und stellen sozusagen den Gipfelpunkt des klassischen Streichquartetts dar. Früh schon hatte sich Mozart an Haydns wegweisenden Streichquartett-Kompositionen orientiert und diese zum Vorbild für sein eigenes, bald ebenso klassisches Quartettschaffen genommen. Doch er ging sozusagen noch einen Schritt weiter und komponierte auch sechs Streichquintette sowie ein Klarinettenquintett, das zu einem absoluten Höhepunkt in seinem kammermusikalischen Schaffen wurde. Für Puccini indes waren die «Crisantemi» sein einziger sporadischer Ausflug in die Gattung des Streichquartetts – aber ein liebenswerter und letztlich auch sehr gelungener: echter Puccini auf nur vier mal vier Saiten.

Ensemble D
Zu diesem Konzert bieten wir ein besonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Kombi-Angebot
für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen
Preis: CHF 75/Person (Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen)

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung, der Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung und der Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung unterstützt.