Franz Schubert (1797 – 1828)
Fantasie für Klavier zu vier Händen f-Moll D 940
Klaviersonate B-Dur D 960

Schubert auf dem Pilatus – wahrlich ein musikalisches Gipfeltreffen der besonderen Art. An drei Wochenenden finden insgesamt sechs exquisite Konzerte auf dem imposanten Luzerner Hausberg statt. Am Samstag jeweils ein Nachtkonzert, am Sonntag eine Kammermusikmatinee. Und immer geht es dabei um Schubert.

Im Zentrum stehen dieses Jahr die letzten Werke von Franz Schubert (1797– 1828).
Es sind Legenden des Klassikrepertoires, die letzten Werke von Franz Schubert. Gerade 31 Jahre alt wurde der Wiener und hat in dieser kurzen Zeit ein Œuvre geschaffen, das fast 1000 Werknummern umfasst. Vor allem in den letzten fünf Jahren seines kurzen Lebens entstanden Gipfelwerke, wie sie nicht besser passen könnten für die drei Mal zwei Konzerte in der Gebirgslandschaft des Pilatus; Meilensteine des Repertoires auf den Gebieten der Klaviersonate, des Klaviertrios und des Streichquartetts. Die letzten drei Klaviersonaten und die ebenfalls im letzten Lebensjahr Schuberts entstandene f-Moll-Fantasie für vier Hände teilen sich der Schweizer Oliver Schnyder und der junge Italiener Gabriele Leporatti. «Wie eine zürnende Himmelserscheinung» sei Schuberts Es-Dur-Trio «über das damalige Musiktreiben» hinweggefegt, schrieb Schumann, nicht minder aussergewöhnlich ist das kurz zuvor entstandene erste Klaviertrio, das umrahmt wird von den beiden grossen Sonaten für Violine respektive Cello («Grand Duo» und «Arpeggione»). Die letzten drei Streichquartette, darunter das berühmteste, «Der Tod und das Mädchen», bringt das Hagen Quartett mit auf den Gipfel und stellt diesen drei ein ganz anderes zur Seite, ebenfalls von einem Frühverstorbenen: «Fünf Sätze für Streichquartett» von Anton Webern. Komponiert wurden sie 1909, kein letztes Werk also, sondern ein Durchbruch, ein Akt der Befreiung von den Traditionen, die Abkehr von der tonalen Musik einerseits, andererseits das Abstreifen aller formalen Zwänge, das bei Webern zu einer extremen Verknappung der Mittel führt: Kein Ton zu viel, aber jeder aufgeladen mit Bedeutung, Farbe und Inhalt.

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Kombi-Angebot «Früher Vogel» | CHF 121
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Bereits am Abend vorher, 28. Oktober 2017, findet ein Nachtkonzert der Reihe «Gipfelwerke auf dem Pilatus» statt.

Preise
Alle Karten CHF 55
Schüler / Studierende CHF 10
Mitglieder/Freunde CHF 35

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