Eugène Ysaÿe (1858 – 1931)
«Obsession» aus der Sonate für Violine solo Nr. 2 op. 27/2

César Franck (1822 – 1890)
Sonate für Violine und Klavier in A-Dur

Eugène Ysaÿe
Sonate für Violine solo Nr. 3 op. 27/3 («Ballade»)

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violine Nr. 7 c-Moll op. 30/2

«Ohne Frage: ein überragendes Talent!» schrieb die NZZ nach dem Auftritt des 25 Jahre jungen belgischen Geigers Marc Bouchkov letzten Sommer in der Zürcher Tonhalle. Und Ehrensache, dass der Belgier bei seinem Luzerner Auftritt eine Lanze bricht für den grössten belgischen Geiger aller Zeiten: Eugène Ysaÿe. Der berühmteste Satz aus dessen sechs Sonaten für Geige solo heisst «Obsession». Es ist die Verbeugung vor Bach mit dem Zitat aus dessen E-Dur-Partita, das bald in wild-bewegte eigene Musik mündet und mit dem «Dies irae»Zitat eine bedrohliche Wende nimmt. Der Pianist Oliver Schnyder darf dabei zuhören. Eine nicht nur gleichberechtigte, sondern mitunter sogar führende Rolle erhält er dafür in den beiden Sonaten von Schubert und Beethoven. Explizit betitelt Beethoven die Dreiergruppe seiner Sonaten, die unter der Opuszahl 30 im Jahr 1803 erschienen, als «Sonata per Piano-Forte con l’Accompagnamento del Violino». Die mittlere steht in dramatischem g-Moll, typisch und passend für Beethovens «heroische» Phase.

Zu diesem Konzert bieten wir ein besonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Kombi-Angebot
für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen im Restaurand RED
Preis: CHF 75/Person (Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen)

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung, der Geert und Lore Blanken-SchlemperStiftung und der Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung unterstützt.