Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Septett Es-Dur op. 65

Astor Piazzolla (1921 – 1992)
«Oblivion»

Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893)
«Valse sentimentale» op. 51 Nr. 6

Aram Chatschaturjan (1903 – 1978)
Masquerade Suite für Klavier solo

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Pièce en forme de Habanera

Mily Balakirev (1837 – 1910)
«Islamit», orientalische Fantasie für Klavier solo (1869)

sowie eine Auswahl an Jazz-Stücken: Aguas de marco, Bluesette, Somewhere over the rainbow, I got rhythm

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte Paris einen rasanten Aufstieg zur tonangebenden Musikmetropole Europas. Wurde in Wien vor allem die althergebrachte Tradition hochgehalten und weitergegeben, so verschrieb sich Paris mutig der Innovation. Sozusagen alle zwei Jahrzehnte wurde hier ein neuer musikalischer Stil geboren – von Saint-Saënsʼ Klassizismus bis hin zum Impressionismus Ravels, der im 20. Jahrhundert alles, was nach «ernsthafter» Musik aussah, sozusagen auf den Kopf stellte und sein witziges, manchmal geradezu respektloses Spiel damit trieb. Grosse Musik ist so über die Jahrzehnte hin entstanden. Selbst Tschaikowsky liess sich von ihr begeistern: Wiederholt reiste er in die Metropole an der Seine, nahm stets die neuesten musikalischen Strömungen auf und freute sich an der einzigen Atmosphäre dieser Stadt: «Wie schön es sich hier leben lässt.» Astor Piazzolla hat Paris zwar nie kennengelernt, aber seine Musik, sein neuer Tangostil, klingt da und dort wie ein wehmütiges Echo auf das Pariser Marais-Quartier.

Ensemble D
Zu diesem Konzert bieten wir ein besonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Kombi-Angebot
für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen Preis: CHF 75/Person (Konzertticket, Lunch
und Getränke inbegriffen).

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung, der Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung und der Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung unterstützt.