Ottorino Respighi (1879 – 1936)
«Antiche danze ed arie per liuto», Suite Nr. 3

Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893)
«Rokoko-Variationen» für Violoncello und Orchester op. 33

Pjotr Tschaikowsky
Lenskis Arie aus der Oper «Eugen Onegin» (für Violoncello gesetzt von Sol Gabetta)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Eigentlich ist es paradox: Um Neues zu kreieren, griffen Komponisten oft gerne auf Altes zurück und verwoben so Tradition und Innovation zu einem ganz speziellen musikalischen Stoff. Für seine «Antiche danze ed arie per liuto» liess sich Respighi von Lauten- und Gitarrentabulaturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert inspirieren: alte Musik sozusagen in neuem, spätromantischem Klanggewand. Tschaikowsky orientierte sich für seine «Rokoko-Variationen » zwar nicht an einem konkreten Werk aus der Rokokozeit, sondern ahmte mit viel stilistischem Fingerspitzengefühl die verspielte, höfische Atmosphäre dieser Epoche täuschend ähnlich nach. Das Hauptthema seiner «Rokoko-Variationen» könnte jedenfalls problemlos aus der Wiener Klassik stammen, zumal es mit echt Mozartʼscher Eleganz auftritt. Genau das muss bei der Uraufführung auch Franz Liszt gespürt haben, der im Publikum sass und meinte: «Nun, das ist doch endlich wieder einmal Musik.» Echtester Mozart – und was für Musik! – dann zum Schluss: Seine g-Moll-Sinfonie zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen nicht nur innerhalb seines OEuvres, sondern überhaupt in der Geschichte der sinfonischen Gattung.

Hinweis: Die Konzerteinführung von 18.30 Uhr findet im Auditorium des KKL Luzern statt.

Patronat

UBS Switzerland AG
Preise
Kategorie 1 – CHF 120
Kategorie 2 – CHF 95
Kategorie 3 – CHF 70
Kategorie 4 – CHF 50
Kategorie 5 – CHF 25
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