Edgar Varèse (1883 – 1965)
«Tuning up»

Édouard Lalo (1823 – 1892)
Symphonie espagnole d-Moll op. 21 für Violine und Orchester

Édouard Lalo
Scherzo d-Moll

Claude Debussy (1862 – 1918)
Images pour orchestre

Spätestens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Paris zu einer neuen Weltstadt der Musik. Édouard Lalo erregte bereits in den 1870er- und 1880er-Jahren Aufmerksamkeit: zuerst mit der 1874 vollendeten, hochvirtuosen «Symphonie espagnole», dann 1889, als das orchestrierte Scherzo aus seinem Klaviertrio Nr. 3 anlässlich der Pariser Weltausstellung open air direkt unter dem Eiffelturm aufgeführt wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet Debussy zunehmend in den Fokus des musikalischen Interesses – vor allem mit seinen viel gerühmten «Images», die wegweisend für den musikalischen Impressionismus französischer Prägung wurden. Wie sich der Maler an Gegenüberstellungen von Farbtönen, am Spiel von Schatten und Licht freut, so freute sich Debussy an der Mischung von exquisiten Klangfarben. Edgar Varèse, gebürtiger Pariser und auch am dortigen Konservatorium ausgebildet, emigrierte 1915 in die USA, wo seine grossen Werke entstanden – darunter «Tuning up», eine virtuos konzipierte, witzige Parodie auf das Stimmen des Orchesters vor Konzertbeginn. Und genau so klingt es – wie wenn 100 Musiker ihre Instrumente stimmen.

Mit freundlicher Unterstützung durch: Vontobel-Stiftung

Preise
Kategorie 1 – CHF 120
Kategorie 2 – CHF 95
Kategorie 2 – CHF 70
Kategorie 4 – CHF 50
Kategorie 5 – CHF 25
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