Hinweis vom 9. Januar 2019: Das Programm dieses Konzerts wurde aufgrund der Absage von Nora Fischer kurzfristig geändert. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Streichquartett D-Dur op. 76 Nr. 5

Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73

Es war im Jahr 1797, als Haydn seine Arbeit am Oratorium «Die Schöpfung» unterbrach, um eine Sammlung von sechs neuen Streichquartetten op. 76 zu komponieren. Davon hatte auch der schwedische Gesandte Silverstolpe erfahren und berichtete von Wien aus nach Hause: «Vor einigen Tagen war ich wieder bei Haydn … Bei dieser Gelegenheit spielte er mir auf dem Clavier vor – Violinquartette, die ein Graf Erdödy für 100 Ducaten bestellt hatte.» Begreiflich, dass Haydn bei diesem fürstlichen Honorar den Auftrag nicht ablehnen wollte. Entstanden sind Meisterwerke: Die sechs «Erdödy»-Quartette sind Höhepunkte der Wiener klassischen Streichquartettkunst.

Mit der Gattung des Streichquartetts hat sich auch Dmitri Schostakowitsch ein ganzes Leben lang beschäftigt – vom ersten aus dem Jahr 1938 bis zum fünfzehnten von 1974. Das dritte entstand 1946, Schostakowitschs einziges in diesem Jahr vollendetes Werk, und es dürfte – neben dem siebten – das eingänglichste und beliebteste seiner Streichquartette sein. In seiner pastoralen Tonart F-Dur wirkt es durchwegs heiter, ja fast «mozartisch», und auch die Formen in diesem fünfsätzigen Werk sind betont klassisch.

Ensemble D
Zu diesem Konzert bieten wir ein besonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Kombi-Angebot
für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen
Preis: CHF 75/Person (Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen)

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung, der Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung und der Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung unterstützt.

Preise
Alle Karten CHF 30

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